Großer kämpferischer Einsatz wird am Ende nicht belohnt!

SG Muggensturm/Kuppenheim – SV Allensbach II 22:19 (10:8)

Der SVA2 verliert mit 22:19 in Muggensturm/Kuppenheim nach großem Kampf und einer grandiosen moralischen Einstellung. “Der Kampfeswille und die Umsetzung in der Abwehr waren vorbildlich”, so Trainer Martin Gerstenecker. Das Spiel war, wie zuletzt auch in Sandweier gesehen, jederzeit offen und eng. In der ersten Halbzeit fiel erst in der 4. Minute das erste Tor für Muggensturm. Die SVA-Abwehr stand einwandfrei und ließ nur selten einen Wurf auf das eigene Tor zu. Vor allem den Rückraum der Gastgeberinnen bekam man sehr gut in den Griff. Allerdings verschaffte man dadurch der Linksaußen Räume, die die SG dankend annahm und so öfter, als den Gästen lieb war, zum Erfolg kam. Die eigenen Tore fielen vor allem durch schnelles Umschaltspiel mit Tempogegenstößen. Im aufgebauten Angriff lief es zunächst nicht so rund. Dies änderte sich allerdings mit der Zeit und vor allem über den Kreis erzielte man die wichtigen Tore. Allerdings lief man immer einem Ein Tore-Rückstand hinterher. Auch deshalb, weil die gegnerischen Siebenmeter erst durch die glücklichen Abpraller vom Pfosten oder Torhüter ihr Ziel fanden.

Nach dem Seitenwechsel, beim Stand von 10:8, wurden zum Pech der Abpraller auch noch die Schiedsrichter zum Faktor. Die insgesamt 8 Zeitstrafen des SVA2 standen im krassen Gegensatz zu der einzigen gegen Muggensturm. So kam es, dass man mal wieder in doppelter Unterzahl auf dem Feld stand. “Zu Beginn der Runde hätten wir uns wahrscheinlich aufgegeben, aber diesmal heizte es unsere Motivation noch zusätzlich an”, so Martin Gerstenecker. Trotz dieser etwas fragwürdigen Schiedsrichterentscheidungen kämpfte man mit viel Leidenschaft und körperlichem Einsatz. Elisa Singler im Tor zeigte dabei hervorragende Paraden, während die Abwehr den Mittelblock scheinbar unüberwindbar machte. Ein ums andere Mal zeigten die Schiedsrichter Zeitspiel gegen den Heimverein an. Nur, anzeigen und tatsächlich abpfeifen sind eben zwei paar Stiefel. Dafür wurden umgehend fragwürdige technische Fehler aufseiten der Gäste umgehend abgepfiffen. In den letzten Minuten half dann auch eine Manndeckung nicht mehr um das Spiel zumindest zum verdienten Ausgleich oder Sieg zu drehen.

Es spielten: Katharina Himmelsbach, Elisa Singler; Madita Holzmann, Franziska Jakob (1), Rahel Müller (4/2), Tanja Speierl (2), Ronja Holzmann (4), Julia Schuhmacher, Jule Wollny, Marit Walz, Johanna Leenen (1) , Mette Schulz (2), Lea Scharpf, Ines Ofterdinger (5).