SVA II: Vor dem Spiel… TSG Ketsch II – SV Allensbach II Samstag,10.09.16 20:00 Uhr

Kurz vor Beginn der BWOL Runde 2016/17 haben wir mit dem Trainerteam Harter/Leenen gesprochen. Nachstehend die Einschätzung der Beiden.

Die Vorbereitung neigt sich dem Ende zu und wir haben überwiegend positive Resultate in den Vorbereitungsspielen gesehen.

Wo steht die Mannschaft momentan?

Harter: Die Vorbereitung lief nicht ganz optimal. Durch Urlaube, Studium und Verletzungen waren wir phasenweise doch sehr dezimiert. Aber dieses Problem werden andere Mannschaft auch gehabt haben.

Der Großteil der Mannschaft spielt ja schon eine Weile zusammen und ist dadurch auch eingespielt. Das ist ein großer Vorteil. Erfreulich, dass die Integration der neuen Spielerinnen bislang auch ganz gut gelungen ist.

Durch den letztjährigen Aufstieg hat die Mannschaft genug Selbstvertrauen, darum gehen wir auch mit einem positiven Gefühl in die neue Runde!

Wie, glaubst Du, wirken sich die Regeländerungen aus?

Leenen: Die Regeländerungen betreffen ja zum Teil nur die 1. – 3. Liga, so zum Beispiel die Verletzungsregelung. Worauf wir uns aber sicherlich einstellen müssen ist der Einsatz eines siebten Feldspielers. Das verlangt eine hohe Aufmerksamkeit unserer Spielerinnen, da sich hieraus relativ einfache Tore nach Balleroberung erzielen lassen, weil das Tor ja –zumindest temporär – verwaist ist. Ob wir selbst mit dieser taktischen Variante spielen werden, wird sich im Laufe der Saison ergeben.

Ihr habt in der Vorbereitung zweierlei Abwehrvarianten getestet, 3:2:1 und 6:0. In den vergangenen Jahren haben wir überwiegend die 3:2:1 gesehen. Welchem Umstand ist jetzt die 6:0 Abwehr geschuldet?

Harter: Unser Abwehrsystem ist ganz klar die 3:2:1. Mit dieser Abwehrformation haben wir im letzten Jahr den Grundstein für den Aufstieg gelegt.

Es wird sicherlich des Öfteren notwendig werden, dass man sich dem Gegner neu anpassen muss, z.B. dann, wenn der Gegner den siebten Feldspieler bringt. Das wird in der BWOL vielleicht häufiger der Fall sein. Darum ist es wichtig, dass wir ein zweites Abwehrsystem spielen können.

 

Gegen Ketsch II habt Ihr ja vor ein paar Jahren schon mal in der BWOL gespielt. Was glaubst Du, bzw. welche Art von Spiel erwartest Du? Eröffnungsspiele haben ja ihren eigenen Charakter…

Leenen: Ketsch hat – wie wir auch – eine sehr junge Mannschaft, die größtenteils parallel A-Jugend und Frauen II spielen wird. Da Ketsch mit der A-Jugend am kommenden Wochenende parallel den ersten Spieltag in der Jugendbundesliga hat, bleibt abzuwarten, wie die jungen Spielerinnen die Doppelbelastung am gleichen Tag verkraften. Aber sie haben mit Adrian Fuladdjusch einen sehr guten Trainer, der die Mädels im Laufe der Vorbereitung bestimmt fit bekommen und auf diese Belastungen vorbereitet hat. Ich bin nicht unglücklich darüber direkt am ersten Spieltag ein solches Kaliber vor die Brust zu bekommen. Grundsätzlich erwarte ich aber ein sehr tempo- und torreiches Spiel.

Wie schätzt Du Eure Chancen ein?

Harter: Ketsch wird, wie Rainer schon sagte, sicher auch einen schnellen Handball spielen. Das kommt uns sehr gelegen. Wir fahren sicherlich nicht Chancenlos nach Ketsch. Es treffen sich dann gleich mal zwei Aufsteiger…

Welches Saisonziel habt Ihr Euch gesteckt?

Leenen: Als Aufsteiger, zumal „erst“ über die Relegation, kann unser Ziel nur der Klassenerhalt sein. Rein mannschaftlich geht es vor allem darum, unsere doch recht junge Truppe an die BWOL heranzuführen und jede einzelne Spielerin weiter zu entwickeln. Unter dem Strich bin ich überzeugt, dass wir das Potenzial haben, die Liga über die kommende Saison hinaus zu halten. Wir müssen aber weiter hart an uns arbeiten. Das gilt für Spielerinnen und Trainer. Die Herausforderung BWOL ist auch an der Seitenlinie nochmals was anderes, als in der letzten Saison in der Südbadenliga.

Zu guter Letzt: Was gibt es Neues von Euren Langzeitverletzten zu berichten?

Harter: der Heilungsprozess läuft bei allen Spielerinnen sehr gut. Marlena Schilling ist ja schon wieder im Kader. Sabrina Schmidt wird wohl im zweiten Spiel wieder dazu stoßen und Jule Wollny ist nach ihrem Kreuzbandriss auch auf einem sehr guten Weg.

In dem Fall wünschen wir Euch allen eine Erfolgreiche und Gesunde Saison 2016/17!