Deutlicher Erfolg in Schutterwald

TuS Schutterwald – SV Allensbach II 21:28 (13:16)

Das Spiel um Platz 2 in und gegen Schutterwald machte einem Spitzenspiel alle Ehre. Beide Mannschaften gingen hoch motiviert in das Spiel. Sowohl Schutterwald, als auch Allensbach stellten eine aggressive und kompakte Deckung, aus der mit schnellem Umschaltspiel die Tore erzielt werden sollten. Dadurch war das Tempo in Halbzeit 1 insgesamt sehr hoch. Auch die Tatsache, dass „wir die vielen technischen Fehler aus dem Spiel gegen die HSG Dreiland im Spiel der Vorwoche deutlich reduziert haben“, so Trainer Martin Gerstenecker und Schutterwald ebenfalls kaum leichtfertig den Ball hergab, sorgte für ein hochklassiges Handballspiel. Wie Trainer Martin Gerstenecker nach dem Spiel zufrieden feststellte, konnte Schutterwald im gesamten Spielverlauf nur einen einzigen Tempogegenstoß laufen, da neben einem konsequenten und disziplinierten Angriffsspiel, auch das Umschalten in die Deckung heute „besser nicht hätte sein können“. Im Angriff war die Zahl der Torschützinnen (so gut wie jede Spielerin konnte sich in die Torschützenliste eintragen) wieder ein wichtiger Baustein für den Erfolg. „Dadurch konnte sich der Gegner schlecht auf uns einstellen, da von jeder Position Gefahr drohte“, so der Trainer. Vor allem die Rückraumspielerinnen der SVA Mädels konnten endlich ihr Spiel aus der zweiten Reihe auf das Parkett bringen. In der Abwehr wiederum bekam man die gefährlichen Anspiele an den Kreis sehr schnell in den Griff. Nur ein Tor konnten die Hausherrinnen  von dieser Position erzielen. Durch die Konzentration auf den Kreis fielen allerdings in der ersten Halbzeit noch viele Tore aus dem Rückraum der Schutterwälderinnen. So ergab sich zu Beginn des Spiels ein leichter Vorteil auf Seiten der Gastgeber. Erst in der 15. Spielminute der erste Führungswechsel zu Gunsten der Gäste durch ein Tor von Laura Strosack. Doch die Führung hielt nicht lange an. Bereits in der 18. Spielminute konnte Schutterwald wieder in Führung gehen. Diese behielten sie dann auch bis zur 26. Spielminute, in der Ronja Holzmann zum 13:14 traf. Bis zur Halbzeitpause legten die SVA Mädels noch zwei Tore nach, sodass zur Pause ein 13:16 von der Hallenuhr leuchtete.

In der zweiten Halbzeit konnten die Damen der TUS Schutterwald das Tempo aus Halbzeit 1 offensichtlich nicht mehr konsequent mitgehen. Der SVA, mit weiterhin diszipliniertem Abwehrverhalten und konsequentem Spiel im Angriff, baute daher seinen Vorsprung kontinuierlich aus. Dennoch blieb das Spiel weiterhin spannend, fair und auf sehr hohem handballerischen Niveau. Beide Mannschaften kämpften mit Herzblut und Willensstärke. Jede, die auf dem Spielfeld aktiv war, zeigte ihre handballerischen Fähigkeiten. Das Fazit von Trainer Martin Gerstenecker: „Wir haben heute wirklich durch die Bank weg gezeigt, wozu wir fähig sind und welches Talent und Können jede einzelne Spielerin besitzt. Wir haben Schutterwald die Möglichkeiten über den Kreis und im Rückraum wirklich enorm schwer gemacht. Im Angriff haben wir mit Geduld und konsequentem Stoßen in die Zwischenräume Platz geschaffen, unter anderem für sehr schöne Kreisanspiele. Aber auch die Rückraumspielerinnen hatten den Mut und das Selbstvertrauen aus der zweiten Reihe abzuschließen. Konnte Schutterwald diese beiden Möglichkeiten verteidigen, so setzten die Außenspielerinnen ein Zeichen.“ Aber der Trainer fand auch klare Worte, wie es nächste Woche gegen Ottersweier zuhause weitergeht: „Wir dürfen uns nicht auf diesem Erfolg ausruhen. Wir müssen weiterarbeiten und nächste Woche genauso konsequent und diszipliniert auftreten. Die technischen Fehler müssen auch dann wieder auf ein Minimum reduziert werden.“

Es spielten: Katharina Himmelsbach, Elisa Singler; Madita Holzmann (2/2), Franziska Jakob (4), Katja Allgaier (1), Tanja Speierl (1), Ronja Holzmann (7), Julia Schuhmacher, Jule Wollny (1), Johanna Leenen (2), Lea Scharpf, Ines Ofterdinger (4), Jessica Bregazzi (1), Laura Strosack (5).

Ja, und da haben wir doch tatsächlich noch ein paar Bilder vom Spiel erhalten… Heute von Michael Wendling. Vielen Dank!