SVA II: Keine Chance bei der HSG Strohgäu

HSG Strohgäu – SV Allensbach 2 33:24 (18:10)

Es war die erwartet schwere Auswärtshürde für den Drittliganachwuchs des SVA. Die Heimmannschaft, durch die Bank mit individuell guten bis sehr guten Spielerinnen besetzt, war der jungen Mannschaft des SVA am heutigen Nachmittag in allen Belangen überlegen. Leider gesellte sich auf Seiten der Gastmannschaft auch wieder eine alte Schwäche in Form von viel zu vielen technischen Fehlern im Spielaufbau hinzu, die die Heimmannschaft immer wieder zu relativ einfachen Toren einlud. Darüber hinaus hatten die Spielerinnen des Trainerteams Leenen/Spiegel die Linkshänderin auf Rückraum rechts, Marie Obermüller, in der ersten Halbzeit überhaupt nicht im Griff. Obwohl dies sowohl im Training unter der Woche, als auch in der Spielbesprechung thematisiert wurde, schien das keinen Eingang in die Köpfe der Allensbacher „Hühner“ gefunden zu haben.

Die Schwäche des SVA und die Stärke der Heimmannschaft, sorgte zur Pause für einen beruhigenden acht Tore Vorsprung für Strohgäu. Eine deutliche Halbzeitansprache der Allensbacher Trainer und eine Umstellung in der Abwehr brachten zwar nicht den doppelten Punktgewinn, dafür war der Rückstand zur Pause einfach zu groß, aber immerhin eine mit großem Anstand gespielte zweite Hälfte (15:14), die Allensbach fast ausgeglichen gestalten konnte.

Am Ende stand ein sicherlich auch in der Höhe verdienter Erfolg der HSG Strohgäu, die somit den Anschluss ans Mittelfeld herstellt.

Trainer Rainer Leenen nach dem Spiel „positiv muss man die Einstellung der Mannschaft hervorheben. Sie hat sich zu keinem Zeitpunkt aufgegeben und bis zum Ende versucht, dagegen zu halten. Das 15:14 in der zweiten Hälfte ist Beleg für eine intakte und homogene Mannschaft. Bedauerlicherweise können wir uns dafür nichts kaufen und die Punkte bleiben zu Recht bei der HSG Strohgäu. Leider hatten wir heute auch keinen Rückhalt auf der TW-Position, der uns letzte Woche das erfolgreiche Spiel gegen Bönnigheim gebracht hatte. Beide Mädels hatten keinen wirklich guten Tag erwischt und dann geht so ein Spiel, zusammen mit den individuellen Fehlern der Feldspieler, halt leider verloren. Aber, wir bauen auf das Positive des Spiels, werden die kommende Woche im Training konsequent an unseren Schwächen arbeiten und kommenden Samstag gegen Steisslingen werden die Karten neu gemischt.“

Es spielten:

Singler, Kuntz (Tor)

Lauth (1), Koch (2), Gehringer, Heinstadt, R. Holzmann (2), Wollny (1), Schmal (1),  Leenen (3),  Dzialoszynski (6), Moll (1), Epple (2/1), Kayser (5/4)