SVA II: Im Gespräch mit Lucy Dzialoszynski

Hallo Lucy! Wie war Deine Woche? Genügend trainiert? (grins)

(Lacht) Ja, in jedem Fall – viermal!

Ja, das Trainieren und spielen in 2 Mannschaften stell ich mir ganz schön anstrengend vor. Da gehört dann schon eiserner Wille dazu diesen, na sagen wir mal „leichten Stress“  🙂  auf sich zu nehmen. Bleibt da noch genügend Freizeit für andere Dinge? Studium als Beispiel? Freunde treffen?

Hmh, leider nicht, weil ich jetzt in Weingarten studiere und das dazu führt, dass ich von Montag bis Donnerstag immer zwischen Weingarten und Allensbach pendle, Montag und Mittwoch sogar direkt nach der Vorlesung los düse um rechtzeitig im Training zu sein. Also  viel Freizeit bleibt da nicht, zumal ich an den Wochenenden meist sowohl Samstag als auch Sonntag in Sachen Handball unterwegs bin. (Lacht) Ja, ich freue mich schon, wenn ich mal einen freien Tag in der Woche habe

Neun Spieltage sind zwischenzeitlich gespielt. (Eigentlich Zehn, aber die Partie in St. Leon wurde ja bekanntlich abgebrochen) Wie sieht Dein bisheriges Fazit aus. Hast Du damit gerechnet, dass Ihr Euch so gut in der Neuen Liga einfinden würdet? Die einzig richtige Klatsche gab es in Bönnigheim … !

Ich war positiv überrascht! Ich hatte nicht damit gerechnet, dass wir so gut mithalten können und wir aktuell im Mittelfeld der Tabelle stehen.  Ja, es macht auf jeden Fall viel Spaß und wenn wir uns richtig reinhängen, dann bleibt weitere Erfolg sicher nicht ausgeschlossen.

Ich habe mal nachgeschaut, Du bist die zweitjüngste in der Mannschaft und doch gehörst Du zusammen mit zwei drei anderen schon zu den Spieltragenden Persönlichkeiten. Ist Dir das bewusst, bzw. wie siehst Du das? 

(grinst) dass ich zu den jüngeren gehöre, das ist mir schon bewusst, auch dass ich als Rückraummitte Spielerin eine entsprechende Verantwortung trage kann ich nicht abstreiten, da schließlich von dort die meisten Auslösehandlungen gestartet werden.

Wenn man Dich auf dem Spielfeld sieht, zeigst Du recht wenig  Emotionen. Da spielst Du ruhig und sachlich. „Kochst“ Du nicht manchmal innerlich wenn es nicht so läuft wie Du Dir das vorstellst?

(lacht) Doch! Manchmal schon, innerlich, aber ich zeige das dann nicht, ich kläre das mit mir selbst.

Na komm, manchmal wäre es doch gut seinem Unmut auch mal freien Lauf zu lassen, oder?

(lacht wieder) Jaaa, sollte man vielleicht.

Evtl. die Mitspieler schütteln oder wachrütteln…???

(grinst) na ich glaube eher, dass die anderen  mich wachrütteln.

O.K. Spaß beiseite, so schlimm ist es ja wohl auch nicht, gelle???

(lacht wieder)  Nein, natürlich nicht!

Was wünschst Du Dir, auf das sportliche bezogen, zu Weihnachten?

Hmh, ja  …. Dass wir die bis dahin noch ausstehenden Spiele bestmöglich gestalten. Ich denke, wenn wir uns richtig reinhängen, haben wir gegen jeden Gegner eine Chance und dann sehen wir, was am Ende dabei rauskommt.

… ja dann, mögen alle Deine Wünsche in Erfüllung gehen, vor allem bleib gesund und viel Erfolg sowohl mit der Ersten als auch der Zweiten…