SVA II: Im Gespräch mit Lisa Maier

Hi Lisa!

Hi Uli (lacht)

Zuerst muss ich Dich erstmal was ganz anderes fragen: In Deinem Steckbrief steht „Gunars Homie – Erst denken, dann reden – Krüppel. Was hat es damit auf sich? 🙂

🙂  na das kommt daher, weil ich mit ihm schön öfters mal zu einem Spiel gefahren bin oder auch mit ihm rede wenn er Freitags in der Halle ist, na und das ist der Mannschaft halt aufgefallen … tja und das mit dem erst denken dann reden, da meinen die wohl, dass ich erst mein Gehirn einschalten  soll bevor ich rede  🙂  , na ja ich rede halt manchmal vorschnell … ja und das mit dem Krüppel, das kommt eher von mir, da ich eigentlich immer leicht verletzt bin, nur eben nicht so schlimm, dass ich nicht spielen könnte.

Sehr schön, dann wissen wir das jetzt auch!

Lisa, Du spielst seit Deinem 15. Lebensjahr für den SVA. Zunächst in der Jugend und dann ziemlich bald der große Sprung in die erste Mannschaft die zu der Zeit zweite Bundesliga gespielt hat. Wie man weiß, gehörtest Du da zu den Leistungsträgern der Mannschaft. Allerdings haben Dich immer wieder Verletzungen zurückgeworfen. Jetzt spielst Du seit zwei Jahren für die Zweite und das auch sehr erfolgreich (Aufstieg in die BWOL). Wie siehst Du das und was ist Dein Anreiz Dich „voll reinzuhängen“, denn was anderes zählt für Dich ja nicht.

Ja, ich finde es auf jeden Fall „geil“, dass wir den Aufstieg geschafft haben. Ich denke, damit hat letzte Saison niemand gerechnet. Und das trotzdem wir zu Beginn der Rückrunde in Lahr ganz dumm verloren haben und deshalb klar war, dass wir maximal noch den zweiten Platz würden erreichen können und weil es sich gezeigt hat, dass Steinbach einfach das bessere „standing“ hatte. Da ich, wie Du oben erwähnt hast, höherklassig gespielt habe und ich nicht unbedingt weiter in der Südbadenliga spielen wollte, war es für mich vollkommen klar, dass ich alles daran setzen würde den Aufstieg mit der Mannschaft doch noch zu realisieren. Dazu gehört natürlich  100% Einsatzwille, ja und wenn es bei mir mal nicht so gut gelaufen ist, dann habe ich eben versucht die Mannschaft trotzdem zu motivieren. Hmh, ich denke, das ist mir ganz gut gelungen  🙂

 

Im Steckbrief steht Du wünschst Dir „eine Verletzungsfreie Saison“. Das hat, wie wir wissen, nicht geklappt. Wie geht’s Dir momentan?

Im Moment geht es mir ganz gut. Klar, so eine Verletzung wirft einen natürlich schon zurück, ich merke es dann am Trainingsstand, konnte 5 Wochen gar nichts machen mit meinem Bein. Na ja, so hin und wieder merke ich es noch wenn ich eine ungeschickte Bewegung mache aber jetzt bin ich wieder zu 100% dabei und Topfit. Ich hoffe, das bleibt die nächsten Monate so.

 

Du gehörst wie Lucy, mit der ich gleich im Anschluss spreche, zu den Führungsspielern der Mannschaft. Dein bedingungsloser Einsatzwille und Deine Gestik im Spiel reißt die Mannschaft für gewöhnlich mit. Wo siehst Du noch Schwachstellen bei der Mannschaft?

Ja, (jetzt denkt sie nach … siehe oben) klar, Schwachstellen hat jeder, aber so explizit kann ich gar keine nennen… in jedem Spiel kann eine Schwachstelle auftreten, mal ist es das Zusammenspiel Rückraum Kreis, ein anderes mal ist es die Absprache untereinander in der Abwehr, aber so eine richtige Schwachstelle sehe ich aktuell nicht. Es hängt eben viel von der Einstellung zum Spiel ab. Das habe ich gelernt als ich noch höherklassig gespielt habe und das erwarte ich von mir auch heute noch… aber auch von meinen Mitspielerinnen. Oft lässt sich ein Spiel noch drehen, wenn die Einstellung stimmt!

Die nächsten Aufgaben haben es durchaus in sich. Zuerst kommt Metzingen II und dann „dürft“ Ihr noch vor Weihnachten nach Steinbach, eurem Mitaufsteiger aus der letztjährigen Südbaden Liga Saison. Was wünschst Du Dir für diese beiden Spiele?

Also gegen Metzingen wünsche ich mir einfach, dass wir 60 Minuten kämpfen! Metzingen ist eine sehr starke Mannschaft und ich weiß, was da auf uns zukommt. Wir haben da nichts zu verlieren und sollte es am Ende nicht reichen zu einem Erfolg, dann kann ich damit leben wenn ich weiß, dass die Mannschaft alles gegeben hat. Ja und gegen Steinbach, das sind unsere zwei Punkte, da befinden wir uns auf Augenhöhe, konnten wir doch Steinbach vergangene Saison in deren Halle besiegen und das deutlich  🙂  Ein Erfolg gegen die Truppe von Herrn Manz ist immer toll  🙂  🙂  🙂 (lacht lauthals)

So, da Du rein Statistisch gesehen Deine Verletzungspause bereits erdulden musstest, kann ja für den Rest der Saison eigentlich nichts mehr passieren. Jedenfalls wünsche ich Dir viel viel Gesundheit und Erfolg für die weiteren Spiele.