SVA II im Gespräch mit… Jule Wollny

Hi Jule… in Deinem Steckbrief steht: „Die immer lacht“. Stimmt das? Und was muss ich mir unter Schuhsammler vorstellen?

(wie nicht anders zu erwarten, sie lacht) Ja, ich lache oft und gerne, da ich ein fröhlicher Mensch bin. Aber ich kann auch anders, denn, wenn mir was nicht passt, dann kann ich auch anders und das Lachen ist schnell verflogen. Tja, und ja, ich liebe Schuhe und ich habe evtl. (grinst) ein paar Sneaker mehr als manch andere meiner Mädels. Aber ich halte meinen Schuhkonsum noch für normal. (jetzt schaut sie völlig ernst, hmh sie meint das auch so 🙂  )

Ich kenn Dich seit Deinem 16. Lebensjahr und habe daher Deinen handballerischen Werdegang mitverfolgen können. Leider haben sich bei Dir einige schwere Verletzungen eingeschlichen  –  zuletzt ein Kreuzbandriss, was Dich aber offensichtlich nicht hindert Handball zu spielen. Wie geht es Dir aktuell? Horchst Du noch in Dich rein  –  was macht mein Knie? 

Ja, aktuell geht es mir wieder gut, hatte ja eine lange Reha hinter mir und wurde da gut betreut. Jetzt habe ich es wieder geschafft fit zu sein. Ab und zu „horcht“ man schon noch ins Knie rein bei der einen oder anderen Aktion, aber im Großen und Ganzen ist es wieder fest und ich hoffe, das bleibt jetzt auch so und werde nie wieder was mit meinen Knien haben, denn jetzt ist es genug. Beim Handballspielen ist der Kopf wieder frei und das ist die Hauptsache!

Skifahren tust auch wieder… mit viel Spaß?!

Jaaa! Über Weihnachten waren wir  unterwegs, hat viel Spass gemacht!

Das glaube ich, das hat man auf den Bildern gesehen… wie Du siehst, es bleibt nichts unentdeckt!

(Lacht wieder) Ja ich merke es!

Was macht Dein Berufsleben?

Gut! … Also Berufsleben ist es ja noch nicht, bin noch am Studieren. Die Prüfungsphase ist jetzt für’s erste wieder rum und die nächsten Vorlesungen beginnen bald wieder. Das Studium selber macht mir sehr viel Spaß…

Wenn ich da mal einhaken darf, Du Studierst jetzt aktuell?

… an der Hochschule in Konstanz BWL

Und das passt?

Ja, natürlich!

Gut, wie wir zu Beginn des Gesprächs gehört haben, lachst Du gerne. Wenn Du auf dem Spielfeld stehst, schaust du aber oft „ziemlich grimmig“. Liegt das daran, dass Du eine Position spielen sollst die Du nicht besonders magst (RM)? Allerdings bräuchtet Ihr da bald „Platzkarten“ oder „Knobelbecher“ um auszuloten wer jetzt Linksaußen spielen darf…

Man kann ja nicht immer lieb und nett gucken (grinst dabei)…

Ansonsten würde ich nicht sagen, dass RM eine Position ist, die mir nicht gefällt, die ist schon in Ordnung, aber ich bin mit meinen Leistungen noch nicht so zufrieden. Nach so einer Verletzung ist es einfach schwer wieder richtig reinzukommen und wenn die Leistung nicht passt, dann ist man mit sich selber unzufrieden, aber ich hoffe, dass sich das mit mehr Spielanteilen bald wieder ergibt.

18 Spieltage habt Ihr jetzt hinter Euch gebracht. Es gab viel positives aber auch nicht so positives zu berichten. Dein Fazit? Was hat Dir besonders gut gefallen, was nicht? Welche Lehren ziehst Du aus dem erlebten? Was möchtest Du besser machen?

Mir hat gut gefallen, dass wir uns zu Beginn der Saison so gut reingefunden haben in die BWOL die ja für uns neu war und dass wir uns nicht unterkriegen ließen. Natürlich gab es auch schwierige Phasen – wie zuletzt gesehen, aber wichtig ist doch, dass man sich wieder Aufrappeln kann und zeigt, zu was die Mannschaft fähig ist. (Anm.: siehe Spiel gegen Bönnigheim)  Wesentlich ist doch, dass wir aus den Spielen die passenden Lehren ziehen und gemeinsam optimistisch die folgenden Aufgaben angehen.

Gut, dann bleibt mir nur noch Dir und Deiner Mannschaft eine gute und Verletzungsfreie restliche Saison zu wünschen….  Jetzt darfst wieder lachen…. 🙂  (ganz der Vater, der lacht auch immer)