SVA 2 – TUS Ottenheim 25:30

Das erste Punktspiel seit über einem halben Jahr für die zweite Mannschaft des SVA begann ereignisreich. Zunächst durften aufgrund der Hygienevorschriften keine Zuschauer in die Halle, was dem wichtigen Punktspiel einen Testspielcharakter verlieh. Daher brauchten beide Mannschaften über drei Minuten, um ins Spiel zu finden und das Tor zu treffen. Dabei gingen die Gäste durch ein Tor des Neuzugangs, der ehemaligen Zweitligaspielerin Alica Burgert, mit 1:0 in Führung. Nun schien der Knoten geplatzt, auch der SVA 2 traf daraufhin zum Ausgleich durch Rahel Müller. Im weiteren Verlauf gab es einen offenen Schlagabtausch zwischen beiden Mannschaften. Der TUS Ottenheim konnte sich bis zur 14. Spielminute mit 3 Toren absetzen. Nach dem Timeout durch Trainer Martin Gerstenecker konnte Marit Walz auf ein 4:6 verkürzen.

Der verletzungsbedingte Ausfall von Guilia Lützkendorf Mitte der ersten Halbzeit, traf den SVA 2 hart. Die wurfgewaltige Rückraumspielerin fehlte nun für die Würfe aus der zweiten Reihe. Die nun erzwungene Umstellung in Angriff und Abwehr zeigte deutlich den Erfahrungsunterschied beider Mannschaften. Während der SVA 2 mit den überwiegend noch A-Jugendlichen mit dieser neuen Situation zu kämpfen hatte, nutzte der TUS Ottenheim dies mit den erfahrenen Spielerinnen Alica Burgert und Kerstin Erb für eine 7 Tore Führung zur Halbzeit.

Auf Grund der Hygienevorschriften wurden die Seiten beim Stand von 8:15 nicht gewechselt. Der TUS Ottenheim hatte den ersten Angriff in Halbzeit zwei und wurde von der SVA 2 Abwehr direkt gestoppt. Die Trainer Martin Gerstenecker und Andreas Spiegel hatten in der Halbzeitpause wohl die richtigen Worte gefunden. Doch der nächste Rückschlag kam wenige Sekunden später in Form einer roten Karte gegen Ronja Holzmann, die sich beim Abwehren des Tempogegenstoßes durch Alica Burgert, in deren Arm verfangen hatte.

Auch hier zeigte sich in der Folge nun der dünne und sehr unerfahrene Kader, denn der TUS Ottenheim zog auf einen 12 Tore Vorsprung weg. Somit stand es bereits in der 37. Minute 8:20. Doch die Mannschaft des SVA zeigte, dass sie auch mit diesen Ausfällen wieder zurück ins Spiel finden kann und holte im Verlauf des restlichen Spiels noch auf. So konnten einige Siebenmeterwürfe verwandelt werden und die Überzahlsituationen genutzt werden. Vor allem aus der doppelten Überzahl zog man seinen Vorteil und etwas Selbstbewusstsein.

„Wir haben heute gesehen, dass die Mannschaft noch enger zusammenwachsen muss. Der Fokus in der nächsten Woche liegt auf der Vorbereitung für das Derby gegen Mimmenhausen“, so die Trainer am Ende des Spiels.