SV Allensbach – HSG Freiburg 3: Heimsieg

In der Begegnung der dritten Mannschaften konnten sich die Mädels vom Bodensee durchsetzen und können damit zwei weitere Punkte auf dem Pluskonto verbuchen. Damit seht der SVA III inzwischen auf Platz 6 der Landesliga Süd. Die Partie begann für die Dritte vom Bodensee sehr gut. In der vierten Minute stand es bereits 4:1 und die Allensbacher Mädels dachten wohl hier stünde ein leichtes Spiel an, doch die HSG zog ihr Tempo an. Bereits knapp zwei Minuten später hatten die Gäste auf 4:4 aufgeholt. Aber davon ließen die Gastgeberinnen sich nicht einschüchtern und hielten dagegen: Mit einem 4-Tore-Lauf zog man erneut davon (8:4). Aber auch diesen Vorsprung konnten die Allensbacherinnen nicht halten. In der Abwehr agierte man in dieser Phase zu inkonsequent und ließ die Rückraumspielerinnen aus Freiburg zu oft mit (gekonnten) Schlag- bzw. Rückraumwürfen punkten. Somit stand es neun Minuten vor Halbzeitpfiff erneut unentschieden (11:11). Im weiteren Spielverlauf preschte der SVA zwar noch einmal auf 15:11 davon, die Freiburger holten dieses Defizit aber noch vor dem Seitenwechsel auf. Beim Gleichstand von 15:15 ging man dann in die Halbzeitbesprechung.

Klar war, dass man hier noch eine Schippe drauflegen musste, um die Punkte am See zu behalten. Die Segel waren auf Sieg gesetzt, jetzt mussten die Mädels nur noch die Leistung konstant hochhalten. Einfacher gesagt als getan. Auch die zweite Hälfte der Partie blieb spannend. In der 44. Minute gelang es den Gästen dann zum ersten Mal in Führung zu gehen (19:20) und nun begann die heiße Phase des Spiels. Angetrieben von dem Willen auch die dritte Begegnung in Folge mit einem Sieg zu beenden, erarbeiten sich die Allensbacherinnen in den folgenden zehn Minuten eine 25:22 Führung. Noch gute vier Minuten waren zu spielen und eigentlich hätten die Gastgeberinnen jetzt den Sack zumachen können, aber stattdessen ließ man die Gäste weiter punkten. Eine Minute vor Schluss musste man beim 26:25 dann nochmal um einen Punkt zittern, konnte dann aber doch die richtigen Akzente setzen, um einen verdienten Sieg einzufahren.

Am kommenden Samstag geht es dann auswärts gegen den Tabellenführender HSG Mimmenhausen/Mühlhausen, die bisher lediglich zwei Minuspunkte hinnehmen mussten und dabei noch kein Spiel verloren haben.

Es spielten: Carmen Moll, Jana Scheuch; Anja Spiegel (1), Anna-Lena Gensle (1), Clara Li (1), Laura Nemati (6/2), Franziska Ruoff (1), Vivien Abelmann (4/1), Sandra Amann (2), Sabrina Schmidt (3), Kira Heinstadt (4), Marie Herbert (4), Jennifer Dziubale.