SG Allensbach/Dettingen – TuS Steißlingen II 28:34 (16:18): Bericht aus Sicht der Gäste

Das 2nd Team des TuS Steißlingen feiert den zweiten Sieg in Folge und kommt so langsam in Fahrt. Gegen die SG Allensbach/Dettingen gewinnt das Team von Trainer Sascha Spoo mit 28:34. So deutlich, wie es am Schluss aussah, war es aber über weite Strecken der hitzig geführten Partie nicht.

Dabei kam die SG zu anfangs besser in die Partie. Die Abwehr des TuS stand noch nicht so sicher wie gewohnt und man agierte gegen die guten Rückraumschützen zu passiv. Außerdem standen die Steißlinger immer wieder in schlechter Position gegen die körperlich sehr starken Kreisläufer und hatten so immer wieder das Nachsehen. So führte die Gastgeber schnell mit 4:2 (5. Minute). Diesen kleinen Rückstand machte der TuS aber in Windeseile weg. Vor allem Rückraumshooter Fabian Rihm war an diesem Tag kaum zu bremsen und netzte immer wieder mit Urgewalt ein. Das Spiel war daraufhin ausgeglichen und kein Team setzte sich ab. Dies lag vor allem an den beiden Angriffsreihen, welche nahezu nach Belieben trafen. So stand es nach nur vierzehn gespielten Minuten bereits 10:10. Danach stabilisierte sich die 6:0-Abwehr der Steißlinger etwas und konnte im Zusammenspiel mit Torhüter Leon Sieck einige Angriffe der Allensbacher abwehren. Durch das Tor von Fabian Rihm ging der TuS dann erstmals mit zwei Toren in Front zum 12:14 (23.Minute). Diesen Vorsprung ließ man sich nun nicht mehr nehmen und daher ging es mit dem Ergebnis von 16:18 in einem torreichen Spiel in die Halbzeitpause.

Trainer Sascha Spoo war mit dem Auftritt seiner Mannschaft also zufrieden und wusste aber gleichzeitig auch, dass Allensbach sich zu Hause nicht so einfach die Punkte abnehmen lassen wird. Die zweite Halbzeit startete dementsprechend turbulent. Die Steißlinger verteidigten den Vorsprung und beide Abwehrreihen legten in Sache Härte nochmals nach, was zu vielen Zweikämpfen führte. Beim Stand von 20:23 (37. Minute) sah dann Routinier Markus Reck die rote Karte, wobei eine Zwei-Minuten-Zeitstrafe die richtige Entscheidung gewesen wäre. Zwar traf Reck Gegenspieler Benjamin Armbrüster im Gesicht, allerdings ging dieser auch deutlich mit dem Kopf nach unten. Dies hitzte die so schon geladene Stimmung weiter auf

und jede Zweikampf wurde hart ausgefochten. Dies führte auch immer wieder zu Verletzungspausen, so mussten Alexander Kehl und Christopher Benzinger verletzt ausgewechselt werden. Die Situation nutzten die Allensbacher, um auf 22:23 zu verkürzen, allerdings zog der TuS dann wieder das Tempo an und führte mit 24:28 (48. Minute). Kurz darauf erhöhte der TuS sogar auf 25:31 (51. Minute), was letztendlich die Vorentscheidung sein sollte. Denn inzwischen hatte der TuS auf eine 5:1-Abwehr umgestellt, mit welcher die SG nicht zurecht kam. So verwaltete man diesen Vorsprung und gewann ein hitziges Derby mit 28:34 gegen die SG Allensbach/Dettingen.

Es spielten für die SG Allensbach/Dettingen: Amann, Beckmann, Ledig (Tor); Uecker M., Heitvogt (3), Dzialoszynski (3), König (4), Wiest (3), Deggelmann, Bauer(5), Armbrüster B. (1), Armbrüster F. (7), Karrer(2), Hänsel A.

Vorbericht zum Spiel der Seeadler in Gutach am Samstag den 05.11.16 um 20 Uhr:

Am Samstag den 5.11, kommt es zu dem Vergleich der beiden Spielgemeinschaften vom Bodensee und dem Schwarzwald, die Seeadler müssen zur SG Gutach/Wolfach reisen. Nach dem Dämpfer vom letzten Wochenende zu Hause gegen den Tus Steißlingen,alles andere als ein leichtes Unterfangen. Auch die Schwarzwälder kommen so langsam in Fahrt und werden alles daran setzen gegen die Seeadler zu punkten, um in der Tabelle weiter auf zu schließen. Das zuletzt gute Ergebnis der SG Gutach /Wolfach in Pfullendorf,läßt erahnen,daß die SG vom Bodensee ein heißer Tanz erwarten wird. Zudem fehlt den Seeadler ihr Top-Torschützen Florian Armbrüster .Er hat sich im letzten Spiel eine Sprungelenksverletzung zugezogen und wir auf unbestimmte Zeit ausfallen. Trotzdem wird sich der Aufsteiger voll ins Zeug legen um auch in diesem Spiel zu zeigen,daß die beiden Siege gegen Oberhausen und Ehingen kein Zufallsprodukt waren.