Serie hält auch gegen Ottenheim SV Allensbach II – TuS Ottenheim 28:23 (14:9)

In einem durch viele Zeitstrafen geprägten Spiel schlägt der SVA II die TuS Ottenheim verdient mit 28:23. Allensbach, gewillt durch die Erfolge der vergangenen Wochen auch in diesem Spiel seinem Anhang zu zeigen was mittlerweile möglich ist für die „Junghühner“, ging entsprechend motiviert in diese Partie. Schnell waren die beiden ersten Tore erzielt und der Gegner machte nicht gerade den Eindruck, als ob er sich in diesem Spiel etwas ausgerechnet hätte. Zu langsam im Spielaufbau, in der Abwehr nicht gerade ordentlich sortiert, agierten die Gäste. Man könnte also meinen, dass es zu einem eher Nerven schonenden Nachmittag für die SVA Fans kommen könnte.

Wie aus heiterem Himmel dann aber die erste und einzige Führung für die Gäste zum 3:4 in der 10. Minute. Was war passiert? Allensbach zeigte einige unsaubere Anspiele und nutzte die sich bietenden Chancen nicht konsequent genug. Doch kurze Zeit nach dem Führungstreffer für die Gäste war die Welt aus Allensbacher Sicht wieder in Ordnung. Lucy erzielte mit einem „grausamen Rugler“, die Torhüterin war drei Mal auf dem Boden liegend am Ball dran, bevor sie sich ihn doch noch selbst ins eigene Tor bugsierte, die Führung. Ottenheim kam auf Grund seiner doch etwas „langsamen“ Spielweise zusehends in Bedrängnis, musste immer mehr zu unfairen Mitteln greifen, was folgerichtig zu diversen Zeitstrafen (5 Zeitstrafen in HZ 1) führte. Gut 5 Minuten vor Ende der ersten Halbzeit dann zum ersten Mal eine 5 Tore Führung für den SVA. Alles deutete auf einen klaren Sieg hin, da Ottenheim keine geeigneten Mittel fand, das schnelle und aggressive Spiel der Heimmannschaft zu unterbinden.

Die ersten zehn Minuten der zweiten Halbzeit gehörten dann unseren „Junghühnern“. Der Vorsprung wurde auf ein 18:11 ausgebaut, ja …

Danach nahm Allensbach zwischen der 40. und 50. Minute seine „Auszeit“. Ottenheim war dies aufgefallen und blies zur Aufholjagd. So liefen sie in der 41.Minute ihren ersten erfolgreichen Tempogegenstoß des Spiels. In der Folge produzierten unsere Mädels zu viele technische Fehler und die Abwehr hatte vor allem mit der Kreisläuferin des Gegners so ihre liebe Not. Zusammengefasst bedeutete dies, dass die Gäste bis zur 50.Minute auf zwei Tore herangekommen waren (22:20). Die Entscheidung führten die Ottenheimerinnen dann aber selbst herbei. Innerhalb von einer Minute kassierten sie zwei „Dritte Zeitstrafen“. Unsere Mädels wussten die doppelte Überzahl zu nutzen, bauten ihren Vorsprung wieder aus, das Spiel war entschieden.

Fazit: Der SVA liegt weiter im Aufwärtstrend und kann sich im vorderen Mittelfeld festsetzen. Allerdings war man fast dabei sich um den Lohn der getanen Arbeit zu bringen. Positiv bleibt jedoch festzustellen, dass die jungen Mädels schon so viel Standfestigkeit haben, ein unerwartet auf der Kippe stehendes Spiel wieder zu Ihren Gunsten umzudrehen.

Nächstes Spiel am kommenden Sonntag beim aktuellen Spitzenreiter HSG St. Leon/Reilingen.

Es spielten: Jule Gruber, Elisa Singler; Marlena Schilling, Katja Allgaier (2), Ronja Holzmann (2), Selina Röh (8), Jule Wollny, Lisa Haab, Johanna Leenen (5), Lucy Dzialoszynski (6/1), Jasmin Moll (2), Sabrina Schmidt, Laura Epple (1), Laura Kayser (2)