Seeadler durch schwache Vorstellung mit verdienter Niederlage gegen Pfullendorf, 25:30 (10:17).

Die Seeadler hatten  nicht ihren besten Tag erwischt und zeigten gegen die Linzgauer eine ihrer schwächsten Saisonleistungen. Schon von Beginn an traten die Gäste mit dem unbedingten Siegeswillen auf und gingen schnell mit 2:5 in Führung. Die SG wirkte schläfrig und unkonzentriert, so daß weder die Abwehr noch der Angriff zur normalen Form fand. Immer wieder fanden die Linzgauer die Lücken in der SG -Abwehr und netzten eiskalt ein. Durch 3 schnelle Tempogegenstöße schraubten die quirligen Pfullendorf das Ergebnis bis zur Halbzeit auf 10:17. Eigentlich war das schon die Vorentscheidung in dieser Partie, denn man hatte nie das Gefühl, daß die Gastgeber nochmals eine Wende herbeiführen könnten.

Auch nach der Pause legten der TVP gleich wieder los und erhöhte gar auf 13:23 in der 40.Minute. Jetzt begannen die besten 10. Minuten der Seeadler. Es war ein kurzes Aufbäumen zu sehen und dies spiegelte sich auch im Ergebnis wieder. Bis auf 23:27, nach 53. gespielten Minuten, kämpften sich die Gastgeber wieder heran. Dazu noch ein gehaltener Siebenmeter von SG-Schlußmann Amann, lies bei der SG noch einmal Hoffnung aufkommen. Aber auch in dieser Phase schafften es die Seeadler nicht den Bock um zu stoßen. Pfullendorf spielte clever ihre Angriffe zu Ende und brachten den Sieg sicher  und verdient nach Hause.

Als Fazit bleibt, daß eben 10 gute Minuten nicht ausreichend sind, um ein Spiel zu gewinnen.
Die Allensbacher verlieren durch die Niederlage weiter wertvollen Boden im Kampf um den Anschluß an das Mittelfeld der Liga.

Die Seeadler müssen sich jetzt schnellstens schütteln, und dann im nächsten Heimspiel gegen die SG Maulburg-Steinen ein anderes Gesicht zeigen.

Es spielten:

Amann, Beckmann(Tor), Freitag, Bühler(1), Heitvogt(7), Dzialoszynski(2), König, Wiest(2), Deggelmann, Bauer(4/1), Armbrüster.F(8/2), Armbrüster.B, Karrer, Hänsel.A (1).