Seeadler besiegen die “Bären” – SGAD – DJK Singen 36:26 (14:13)

Bei herrlichstem Herbstwetter lud die SG Allensbach-Dettingen am Samstag in der eigenen Halle zum Derby gegen die Singener “Bären”. Gut eingeschworen legte die Mannschaft gleich los wie die Feuerwehr und ging innerhalb der ersten drei Minuten mit 3:0 in Führung. Dass das aber nur ein anfängliches Strohfeuer sein sollte, merkte man, als Singen diese Führung in den nächsten fünf Minuten mit 4:4 egalisierte. Es entwickelte sich ein direkter Schlagabtausch bei dem die Singener anfänglich leicht überlegen wirkten. Allensbach kam zu schnellen, leicht heraus gespielten Toren und die DJK versuchte es, da es spielerisch nicht richtig funktionierte mit Schlagwürfen, die irgendwie immer den Weg ins Tor fanden. Das ging bis zum Halbzeitstand von 14:13 für die Gastgeber.

In der Halbzeit musste das Trainertrio der Seeadler an ein paar Stellschrauben gedreht haben, denn man legte wieder ordentlich los. Die Seeadler erarbeiteten sich eine sichere Führung erst von drei Toren und schraubten diese stetig hoch. Vor allem Tim Dzialoszynski mit zehn und Christoph Hänsel mit sieben Toren profitierten dabei von einer sehr guten Mannschaftsleistung. Ein weiteres Highlight der zweiten Halbzeit war noch das Comeback von Dominik Haller. In der 58. Minute entschieden die Schiedsrichter auf 7m für die SG. Haller kam unter dem tosenden Beifall und Getrommel der Supporter, die nun alle standen, auf das Spielfeld und verwandelte souverän und eiskalt ins untere linke Eck zur elf Tore Führung. Bis zum Endstand von 36:26 passierte weiterhin nichts mehr.

Fazit: Geschlossene Mannschaftsleistung – Jeder der Feldspieler hat ein Tor gemacht.

Offensiv können sich 36 Tore allemal sehen lassen. Man ist jederzeit in der Lage noch eine Schippe drauf zu legen und als einzigen Punkt mit Verbesserungspotenzial kann man die bekommenen 26 Tore sehen.

Es spielten:

Amann, Ledig (Tor); Haller, Dzialoszynski, König, Wiest, Deggelmann, Weltin, Armbrüster B., Väthjunker, Karrer S., Hänsel A., Hänsel C., Runge, Heitkamp.

Bilder: Dzialoszynski