Schuhsammel-Aktion beim SV Allensbach

Die Jugendabteilung des SV Allensbach veranstaltet am 02. Und 03. April 2016 eine Turnschuh-Sammelaktion für eine Schule in Kalamata auf der Südpeloponnes in Griechenland.

Gesammelt werden bereits getragene Turnschuhe bis zur Größe 42. Diese werden wir dann an diese Schule verschicken und den Kindern in dieser Schule zukommen lassen. Wir würden uns freuen wenn Sie liebe Eltern und auch unsere Handballjugend diese Aktion unterstützen würden.

Getragene Turnschuhe, die schon lange im Schuhschrank stehen und „Keiner“ mehr anzieht oder zu kleine Turnschuhe hat fast jeder zu Hause. Bitte seid so lieb und spendet diese der Handballjugend-Abteilung des SV Allensbach am:

02. + 03. April 2016 in der Riesenbergsporthalle

Bitte die Schuhpaare an den Schnürsenkel zusammenbinden und einfach bei uns abgeben. Gleich rechts nach dem Halleneingang nehmen wir diese entgegen kurz vor der Getränketheke. Die Schuhe werden an diesen beiden Tagen den ganzen Tag während dem Spielbetrieb angenommen.

Die Handball-Jugendabteilung bedankt sich jetzt schon recht herzlich für jedes Paar Schuhe und für eure große Unterstützung.

SV Allensbach 1907 e.V. – Abtl. Jugendhandball
Falls Fragen: Susi Heinstadt Tel.: 997211 und
Silvia Egenhofer Tel.: 3985

 

Weitere Informationen zum Schulprojekt in Kalamta/Griechenland

Bis zu meiner Pensionierung im Jahr 2011 unterrichtete ich, Caroline Fischer, an der Gerhard –Thielcke – Realschule, Radolfzell, und war dort auch als Beratungslehrerin tätig. Inzwischen engagiere ich mich in meiner 2. Heimat, Kalamata, Südpeloponnes/Griechenland, für die Verbesserung der Lebenssituation der dort seit langem ansässigen griechischen Roma, speziell für die Bildungsförderung der Roma-Kinder. Zum Beispiel unterstütze ich die Vorstadt – Schule „Dimotiko Scholeio Asprochomatos“, die am COE (Europarat) -Programm „Education for Roma Children in Europe“ teilnimmt.

2011 verabschiedete die Europäische Kommission einen Rahmenplan für nationale Strategien der EU-Mitgliedsländer zur Integration der Roma, dessen Schwerpunkt auf folgenden vier Schlüsselbereichen liegt: Bildung, Beschäftigung, Gesundheitsfürsorge und Wohnraum. Die nationalen Maßnahmen der EU-Länder zur Förderung der Integration der Roma werden durch die Europäischen Struktur- und Investitionsfonds mit unterstützt.

Die praktische Umsetzung von „Education for Roma Children in Europe“ wird jedoch leider erschwert durch:

  • die gegebenen, zum Teil äußerst Menschen unwürdigen Lebensbedingungen der ansässigen Roma,
  • durch die seit mehr als sechs Jahren anhaltende Finanz- und Wirtschaftskrise in Griechenland,
  • die Anforderungen im Zusammenhang mit dem Zustrom von Flüchtlingen aus Nahost.

Während der vergangenen Krisen – Jahre haben in Griechenland rassistisch–diskriminierende Strömungen in Politik und Gesellschaft zugenommen, und somit auch die Diskriminierung und Ausgrenzung der Roma.

Als Antwort darauf und zur Unterstützung der Roma, der Wahrnehmung und Umsetzung ihrer Grundrechte wurde im vergangenen Jahr eine NGO-Vereinigung, die  „Politeia Anthropinon Dikaiomaton“ ( Gesellschaft für Menschenrechte), gegründet, dessen Mitglied ich bin. Die Gesellschaft orientiert sich in ihrer Arbeit am erwähnten Rahmenplan der EU-Kommission. So wurde z.B. im vergangenen Sommer über 3 Monate hinweg allwöchentlich ein außerschulisches Sommerprogramm für Roma-Kinder angeboten. Das kostenneutrale Programm, durchgeführt von neun ehrenamtlichen Personen, umfasste Gemeinschaftsspiele, kreative und sportliche Angebote. Es soll in diesem Jahr ausgebaut und erweitert werden.

Für die Durchführung des COE Programms in der Schule „Dimotiko Scholeio Asprochomatos“ herrscht nach wie vor ein großer Mangel bei der Grundausstattung; so z. B. an Schultaschen und Turnschuhen. Die bisher in 2014 und 2015 hierfür durchgeführten Spendenaktionen haben sehr geholfen und große Freude und Dankbarkeit ausgelöst. Ich konnte mich persönlich davon überzeugen.

Und somit mein Anliegen:
Ich sammle derzeit gebrauchte Turn- und Sportschuhe bis Größe 42, die sowohl in der Schule wie für das Ferienprogramm benötigt werden.

Im Voraus vielen Dank, auch im Namen der Kinder, ihrer Familien, der Schule „Dimotiko Scholeio Asprochomatos“ und der „Politeia Anthropinon Dikaiomaton“

Caroline Fischer