Nach der Saison ist vor der Saison!

Seit letzten Donnerstag steht es fest. Aufgrund der aktuellen Beschlusslage von Bundes – und Landesregierungen haben die Handballverbände Baden-Württemberg die laufenden Saison 2020/2 für beendet erklärt. Auf- und Absteiger wird es bei den Aktivenmannschaften nicht geben und alle starten (aller Voraussicht nach im September 2021) in eine dann wieder „normale“ Handballsaison.

Auch wenn das „Aus“ für diese Saison noch schwer verdaulich ist, sind die Verantwortlichen beim SV Allensbach mitten in der Planung für die neue Saison und möchten -auch in einer „Nach-Corona-Zeit“ Leistungshandball am Untersee anbieten. Damit das auch zukünftig realisiert wird, hat man sich entschieden, von der A bis zur C-Jugend weiblich wieder die höchstmögliche Spielklasse anzustreben. Die Meldung für die einzelnen Mannschaften ist an die Verbände gegangen und der SVA stellt sich für die kommende Saison wie folgt auf:

  • A-Mädels Jugendbundesliga und BW Oberliga
  • B-Mädels BW Oberliga
  • C-Mädels Südbadenliga

Jugendleiter Rainer Leenen zu diesen Meldungen: „Unser gemeinsamer Anspruch ist es, beim SVA immer die beste Liga in der jeweiligen Jugend anzubieten. Das klappt, insbesondere mit Blick auf die Jugendbundesliga, nicht jedes Jahr, da es sehr viele Vereine gibt, die das anstreben. Aber wir richten unser Handeln darauf aus und möchten darüber auch leistungsbereiten Spielerinnen aus der Region die Möglichkeit bieten, sich mit den besten Mannschaften zu messen.“

Abteilungsleiter Christian Heinstadt ergänzt: „Wir brauchen diesen Unterbau, diese Nachwuchsarbeit, um immer wieder jungen Talenten aus dem eigenen Verein die Chance auf den Sprung in die Frauen 1 in der 3. Bundesliga oder in die Frauen 2 in der Südbadenliga zu bieten. Das ist uns gerade in den letzten Jahren erfolgreich gelungen und von diesem Weg weichen wir nicht ab.“