Keine Überraschung: Seeadler unterliegen beim Tabellenführer St. Georgen mit 28:20 (15:12)!

Ohne 3 und mit neu formiertem Rückraum mussten die Seeadler beim bärenstarken TV St.Georgen antreten.
Die Gastgeber wurden ihrer Favoritenrolle sofort gerecht und starteten fulminant. Mit einer aggressiven Abwehr und clever vorgetragenen Angriffen stellten sie schnell  auf 4:0.
Die Seeadler mühten sich redlich ab, ehe sie dann so langsam ins Spiel fanden und auf 4:3 verkürzen konnten. St.Georgen verschärfte dann weiter das Tempo und erhöhte bis zur 20.Minute auf 10:4. Der Aufsteiger fand einfach kein Mittel um gegen die gut organisierte Abwehr der Schwarzwälder zum Erfolg zu kommen. Auch in der eigenen Abwehr ergaben sich immer wieder Lücken, welche es den Einheimischen leicht machte, ihre Angriffe erfolgreich abzuschließen. Durch einen kleinen Zwischenspurt gelang es den Seeadlern dann doch bis zur 28.Min bis auf 2 Tore zu verkürzen(12:10). Kämpferisch hielt die SG gut dagegen und lies sich bis zur Pause auch nicht mehr abschütteln.(15:12)
Nach der Pause starteten die Gastgeber erneut druckvoll und stellten schnell auf 19:14. Die Seeadler versuchten über eine stabilere Abwehr und längere Angriffe im Spiel zu bleiben. Mit Erfolg, denn es stand in der 45.Minute nur 20:17 für den Favoriten. Danach allerdings gelangen den Allensbacher nur noch 3 Tore und St.Georgen deren 8 zum verdienten Endstand von 28:20. Gegen den Powerhandball der Gastgeber, wirkten die Seeadler teilweise überfordert, gaben aber dennoch nie auf.
Die Seeadler zogen für ihre Verhältnisse alle Register und konnten die sich bietenden Chancen, in den kurzen Schwächephasen der Gastgeber geschickt ausnutzen. Einziger Wehrmutstropfen sind die Gesichtsverletzungen, welche sich 3 Allensbacher Spieler zuzogen. Dies resultierte unter anderem aus den etwas merkwürdigen Entscheidungen des Schiedsrichtergespanns Huck/Strebel, welche das „Stoßen von hinten“ und das „Festhalten ohne Ball“ in keinster Weise bestraften oder mit einem „Zeitspiel“  zu Ungunsten des Aufsteigers quittierten!
Unterm Strich war es für die Seeadler eine weitere Erfahrung sich mit so einem Topteam zu messen.
Es gilt nun schnellst möglichst den neuformierten Rückraum in das Spiel einzubinden und sich auf die kommenden Aufgaben akribisch genau vorzubereiten.

Es spielten:
Amann, Beckmann (Tor), Dzialoszynski(2), Karrer.C ,Wiest(4), Bauer(5), Deggelmann, Weltin, Armbrüster.B, Armbrüster.F(7/2), Bühler(1), Hänsel.A(1), Heitkamp

Bilder: Dzialoszynski