Heftige Niederlage beim TV Todtnau!

TV Todtnau – SV Allensbach II 30:19 (18:8)

Grundsätzlich ist es ja nichts Neues, dass es Tage gibt,  an denen im Mannschaftssport einfach nichts gelingen will. Da helfen auch die besten Vorsätze nichts. Genauso einen Tag erwischte unsere Zweite in Todtnau….

Bereits in der zehnten Spielminute sah sich Gästetrainer Martin Gerstenecker gezwungen, die erste Auszeit für seine Mannschaft zu nehmen. Hier stand es bereits 7:3 für die Gastgeberinnen. Diese sollte allerdings nicht zu Gunsten der Gäste wirken. Nach wie vor hatte man extreme Probleme mit den beiden Halbspielerinnen der Hausherrinnen, sprich, man war nicht in der Lage diese entscheidend einzubremsen. Dieser Umstand hatte natürlich auch Auswirkungen auf die Angriffsbemühungen der Gäste, denn an den schnellen Gegenstoß war damit nicht zu denken. Auch aus dem gebundenen Spiel im Angriff wollte nicht viel zusammen laufen. Darüber hinaus hatte die Nr. 1 von Todtnau offensichtlich einen Sahnetag erwischt und hielt fast alles was auf das Tor zukam. Bei Halbzeit war demnach auch schon das Spiel gelaufen….. 18:8 für Todtnau, was sollte da noch schief gehen?

Nun, die SVA Mädels hatten wohl eine ordentliche Gardinenpredigt in der Pause erhalten. Jedenfalls sah man in Halbzeit zwei eine andere SVA Mannschaft. Ab sofort wurde leidenschaftlich um die Bälle gefightet, auch wurde die Abwehr umgestellt, spielte defensiver, nahm vor allem Sina Wißler „aus dem Spiel“, sie hatte in Halbzeit eins sieben Tore erzielt. Damit war die Hauptangreiferin des TV weitgehend geblockt, was dazu führte, dass die Gastgeberinnen den einen oder anderen Fehler machten, den die SVA Mädels für sich zu nutzen wussten. Den deutlichen Rückstand zur Halbzeit konnte man allerdings trotzdem nicht mehr aufholen. Martin Gerstenecker: „Es war von Anfang an der Wurm drin und trotzdem hat sich die Mannschaft nie aufgegeben.“

Es spielten: Katharina Himmelsbach, Elisa Singler; Madita Holzmann (3/3), Franziska Jakob (1), Tanja Speierl (1), Ronja Holzmann (2), Julia Schuhmacher, Jule Wollny (3), Johanna Leenen (1), Rahel Müller, Ines Ofterdinger (4), Mette Schulz (3), Jessica Bregazzi (1).