Gute Leistung wird nicht belohnt, Seeadler unterliegen dem ESV Weil mit 29:25 (13:11)!

In einer guten Landesligapartie mussten die Seeadler am Ende wieder ohne was Zählbares an den Bodensee zurückkehren. Wie schon eine Woche zuvor in St.Georgen zeigte der Aufsteiger eine durchaus passable Leistung und hielt das Spiel lange offen. So erwischten die Seeadler auch den besseren Start und führten bis zur 16.Minute mit 5:6, ehe die Gastgeber das erste Mal ausgleichen konnten. Weil versuchte nun das Heft in die Hand zu nehmen und kamen auch über ihre starken Rückraumschützen mehr und mehr zum Erfolg. Allensbach versuchte an den Gastgebern dran zu bleiben, was ihnen, trotz einigen unglücklichen Abschlüssen (Pfosten,Latte) teilweise auch gelang. Mit dem 13:11 Pausenstand war man auf Allensbacher Seite auch zu frieden.

Nach der Pause dann der bessere Beginn von Weil. Schnell stellten sie über ihre Top-Scorer Jonas Schamberger und Raphael Diense auf 20:14. (39.) Die Seeadler liesen in dieser Phase erneut einige Torchancen liegen und wirkten kurzzeitig etwas unkonzentriert, was sich eben dann sofort im Ergebnis wieder spiegelte. Die Auszeit von Gäste Coach Steinhäusler brachte den erhofften Umschwung und der Aufsteiger kam wieder bis auf 3 Tore, nach 46. gespielten Minuten, an die Gastgeber ran. (22:19)

Die SG schaffte es jedoch nicht das Spiel zu drehen. Sie leisteten sich erneut einige technische Fehler, welche so ein routiniertes Team wie der ESV sofort bestrafte. Beim Stand von 25:20 in der 53.Minute war die Sache dann gegessen. Weil spielte die Führung clever nach Hause und den Gästen blieb nichts mehr als Ergebniskosmetik zu betreiben. Der 29:25 Endstand für den ESV geht unterm Strich völlig in Ordnung, auch wenn man dem Aufsteiger bescheinigen muß daß so eine geschlossene Mannschaftsleistung im Kampf um den Klassenerhalt auf mehr hoffen lässt. Mit einer besseren und auch etwas glücklicheren Chancenauswertung, wäre durchaus mehr drin gewesen. Ebenfalls erfreulich ist daß die neue Rückraumachse Max Bühler, Benny Armbrüster und Christoph Karrer immer besser harmonieren. Gerade letzt genannter, wechselte in der Winterpause vom Tus Steißlingen nach Allensbach und bestritt erst sein zweites Spiel für die Seeadler.

 

Es spielten:

Amann, Beckmann (Tor), Uecker, Dzialoszynski (3), König(3), Karrer.Ch(3), Bauer(5/2), Armbrüster.B(3), Armbrüster.F(7), Karrer.St(1), Deggelmann, Weltin.