Frauen 3: SV Allensbach – ESV Freiburg 32:22

Mit einer durchgehend souveränen Leistung behalten die Mädels von der Dritten die ersten beiden Punkte des Jahres am Bodensee.
Die Weihnachtspause schien den Spielerinnen der Landesligamannschaft des SVA einiges an neuem Schwung gegeben zu haben. Nach zwei Trainingswochen, in denen man unter anderem die
Neujahresform in einem Testspiel gegen die zweite Mannschaft des HSC Kreuzlingen getestet hatte, war alle Motivation auf das Durchbrechen der zuletzt weniger positiv verlaufenen
Niederlagenserie gesetzt.
Das zeigte die Dritte dann auch von Anfang an, indem alle mit viel Biss und Motivation auf der Platte standen und auch von der Bank lautstark unterstützt wurden. Beim 3:3 in der sechsten Minute schien die Partie noch ausgeglichen, doch dann rissen die Gastgeberinnen das Spielgeschehen an sich und dominierten in den nächsten Minuten deutlich. Saubere und konsequente Abwehrarbeit sowie eine sehr stark parierende Carmen Moll ließen zunächst keinen weiteren Torerfolg der Gäste zu. Im Angriff lief es jetzt flüssiger – mit dem erfreulichen Ergebnis, dass sich die Dritte nun bis zu einem 9:3 (15 Min.) absetzen konnte. Aber so einfach wollte es der ESV der Heimmannschaft dann doch nicht machen. Plötzlich war man nur noch drei Tore im Vordertreffen (12:9; 22. Min.), doch die Mädels vom Bodensee ließen sich davon nicht verunsichern. Mit der letzten Sekunde der ersten Hälfte versenkte Sabi Schmidt den Ball im gegnerischen Netz und erhöhte den Spielstand auf 16:11.
Auch in der zweiten Hälfte lief es für den SVA gut weiter. Laura Nemati, die bisher schon ein grandioses Spiel geliefert hatte, setzte ihre Mitspielerinnen weiterhin sehr gut in Szene. Auch die
doppelte Unterzahl, in der sich die Allensbacherinnen ab der 36. Minute kurz befanden, konnte die verbliebenen SVA-Spielerinnen nicht aus der Ruhe bringen – im Gegenteil erkämpfte man sich wiedereine „einfache“ Unterzahl und erzielte zusätzlich noch ein Tor (20:14). Danach schien es für die Dritte immer besser zu laufen. Angetrieben von der anhaltenden kämpferischen Haltung ließ man die Gäste aus Freiburg nicht mehr aufspielen. Die letzten knappen vier Minuten gehörten dann ganz und gar der Dritten – vier Torerfolge und kein Gegentor erhöhten zu einem Endstand von 32:22.
Diese Spieleinstellung und Leistung gilt es für kommenden Samstag hochzuhalten, wenn es auswärts gegen den TB Kenzingen geht. Das Hinspiel hatte man zwar deutlich für sich entscheiden können, inzwischen steht die Mannschaft aber mit 16:12 Punkten auf dem vierten Tabellenplatz und sollte
keinesfalls unterschätzt werden.

Es spielten: Carmen Moll, Jana Scheuch; Anja Spiegel, Clara Li (1), Anna-Lena Gensle, Laura Nemati (9/2); Vivien Abelmann (4/1); Sandra Amann (2); Sabrina Schmidt (3), Kira Heinstadt (1), Marie Herbert (5), Meike Urlich (3), Vera Singler (4).