Frauen 2: Warum nicht gleich so?

HSG Mimenhausen/Mühhofen – SV Allensbach 31:26 (12:5)

… das war auch die Frage, die Trainer Andy Spiegel am Samstag nach Abpfiff des Spiels an sein Team hatte. Denn hätte die Begegnung nur eine – um genau zu sein, die zweite –  Halbzeit gedauert, so hätte der SVA die Partie mit 19:21 für sich entscheiden können. Doch in den ersten 30 Minuten brachten die Allensbacherinnen im Angriff nicht viel zu Stande.

Der Start in die Partie war konzentriert und motiviert, wollte man an diesem Tag doch zeigen, dass dieser Gegner durchaus zu schlagen ist. Doch schon nach dem 1:1 in der zweiten Minute schien dieser Vorsatz völlig vergessen.  Die nächsten 18 Minuten gelang es dem SVA nicht, auch nur ein einziges Tor zu erzielen. Aber auch den Gastgeberinnen wurde es nicht leicht gemacht. Die Allensbacher Abwehr arbeitete aggressiv. Zwei der ersten drei 7-Meter parierte Torfrau Jana Scheuch und hielt die Mannschaft somit im Spiel. In der elften Minute traf Mimmenhausen zum 3:1 und erzielte weitere 4 Tore in Folge (6:1), bevor auch der SVA wieder einen Treffer landen konnte (6:2). Viel mehr war in der ersten Hälfte nicht zu machen. Nur fünf Tore in 30 Minuten – das ist eindeutig zu wenig.

Halbzeit zwei begann nicht wirklich besser. Viele Torchancen des SVA blieben ungenutzt, weshalb es den Gastgeberinnen möglich war, innerhalb von weiteren 12 Minuten ihre Führung auf 12 Tore auszubauen (22:10). Wer hier einen Kantersieg der Mimmenhausener roch, lag falsch. Die Frauen 2 des SVA bündelten ihre Kräfte und brachten die Leistung, die man eigentlich von ihnen kennt aufs Spielfeld. Vor allem über das druckvolle Spiel nach vorne konnten schnelle und einfache Tore erzielt werden. Endlich gelange es, den Ball erfolgreich im gegnerischen Netz zu versenken. Zur 50. Minute hatte man sich auf ein 25:20 herangekämpft. Bei der 5 Tore Differenz sollte es dann schlussendlich auch bleiben – der Rückstand der ersten Hälfte war nicht mehr aufzuholen gewesen.

Kommendes Wochenende winkt den Frauen 2 ein spielfreies Wochenende. Somit kann in den nächsten Trainingseinheiten der Fokus auf den Gegner am 04.12. gelegt werden: HSG Freiburg 2.

Es spielten: Jana Scheuch, Elisa Singler; Rahel Müller (12/5), Kristina Mitreiter (2), Jule Schuhmacher (1), Sabrina Schmidt, Katharina Ermrich, Franziska Ruoff (1), Jennifer Dziubale, Meike Ulrich (1), Giulia Lützkendorf (3), Tanja Speierl (3), Marie Herbert (3).