Gut gespielt, aber trotzdem verloren

TuS Ottenheim – SV Allensbach II 26:24 (15:15)

In einem von Beginn an engen Spiel gegen den TUS Ottenheim, konnte sich in Halbzeit eins keine der beiden Mannschaften mit mehr als nur zwei Tore absetzen. Zwar lagen die Gasgeberinnen zumeist mit einem Tor in Führung, die aber die SVA Mädels zumeist wieder ausgleichen konnten. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit (29.) dann mal wieder eine Führung für die Gäste. Die Freude darüber hielt aber nicht lange an, denn Ottenheim glich zur Halbzeit wieder aus. Ein wehrmutstropfen für den SVA war sicherlich der Verletzungsbedingte Ausfall von Marit Walz, denn so hatte Trainer Martin Gerstenecker eine Option weniger zur Verfügung. Allerdings schön zu sehen, dass dieser Ausfall von den Mädels durch hohen kämpferischen Einsatz kompensiert wurde. So leuchtete zur Halbzeit ein 15:15 von der Anzeigetafel. Das Spiel war keineswegs auch nur ansatzweise entschieden.

Analog zur ersten Halbzeit ging es auch in Halbzeit zwei weiter. Man neutralisierte sich gegenseitig. Keine der beiden Mannschaften konnte das Tempospiel wirklich als Mittel einsetzen. Beide Teams lieferten sich in der Abwehr einen körperbetonten, doch meist fairen Kampf. Die Entscheidung musste also über den Positionsangriff erfolgen. Ottenheim hatte vor allem über den Rückraum und den Kreis seine Mittel gefunden, um die Gästemannschaft in Schwierigkeiten zu bringen. So richtig absetzen konnte sich Ottenheim aber auch nicht. Der SVA nutzte sowohl seine Möglichkeiten vom Kreis, als  auch über die Außen oder vom Rückraum um Tore zu erzielen. Leider, wie sich am Ende des Spiels zeigen sollte, waren es ein paar Treffer zu wenig.

Der Verletzungsbedingte Ausfall von Johanna Leenen in der Schlussviertelstunde war dann wohl auch der Knackpunkt. Die SVA Mädels waren ein wenig geschockt. Dies nutzten die Hausherrinnen in der Folge aus und setzten sich auf vier Tore ab (26:22). Fairerweise muss aber gesagt werden, dass der TuS konstanter spielte als die Gäste, natürlich auch angetrieben von den eigenen Fans. Die beiden Tore des SVA kurz vor Schluss des Spiels zum Endstand von 26:24 für den TuS kamen leider etwas zu spät, zeigte aber auch, dass die Mädels vom See bis zum Schluss gekämpft haben.

Es spielten: Katharina Himmelsbach, Elisa Singler; Madita Holzmann (2/2), Franziska Jakob (2), Rahel Müller (3), Tanja Speierl, Ronja Holzmann (1), Julia Schuhmacher (1), Jule Wollny (6), Marit Walz (1), Johanna Leenen (4), Mette Schulz, Lea Scharpf, Ines Ofterdinger (4)