Es bleibt dabei, SVA kann Auswärts einfach nicht gewinnen!

SG Heidelsheim/Helmsheim – SV Allensbach II     36:28 (20:14)

Das hatte man sich auf SVA Seite nach dem überzeugenden Sieg am vergangenen Wochenende sicher anders vorgestellt! Doch auch Heidelsheim erweist sich als zu hohe Hürde. Da halfen offensichtlich auch 11 Tore von Lucy Dzialoszynski nicht.

8:0 Punkte hatte man in den letzten vier Spielen eingefahren und trat daher die Reise entsprechend motiviert zum Auswärtsspiel nach Heidelsheim an. Was in den letzten Spielen sehr zur Freude des eigenen Anhangs bestens funktionierte, Aggressivität, hellwach zu sein, überzeugt von der eigenen Stärke, all diese Attribute schienen an diesem Sonntag für die Mädels ein Fremdwort zu sein.

Vielleicht glaubte die Mannschaft ob des überzeugenden Spiels am vergangenen Samstag gegen eben diesen Gegner, dass es schon wieder irgendwie funktionieren würde mit einem entsprechenden Erfolg. Doch hatte man offensichtlich nicht damit gerechnet, dass die Heimmannschaft unbedingt auf Revanche aus war. Der erhobene Zeigefinger des Trainerteams, welche vor diesem Spiel eindrücklich gewarnt hatte, das Match nicht auf die leichte Schulter zu nehmen, wurde offensichtlich von der Mannschaft nicht wahrgenommen.

Nun, bis zur 18. Minute war der SVA noch auf Schlagdistanz (9:8), doch dann verlor man zusehends den Faden, geriet immer mehr ins Hintertreffen, Heidelsheim zog unaufhaltsam davon. Nach 22 Minuten dann auch die Auszeit des SVA. Wirkung zeigte diese aber nicht.

Trainerin Babsi Harter nach dem Spiel: „Wir haben heute zu keinem Zeitpunkt des Spiels einen Zugriff auf die Partie bekommen. Unsere Abwehr hatte zu keinem Zeitpunkt des Spiels ihren Namen verdient. Selbst unsere Torhüterinnen hatten einfach einen rabenschwarzen Tag. Auch diverse Umstellungen auf andere Abwehrformationen brachten nicht ansatzweise den gewünschten Erfolg.“

Folgerichtig bereits zur Halbzeit ein 20:14 zu Gunsten der Hausherrinnen!

In Halbzeit zwei zog Heidelsheim zunächst weiter ohne große Gegenwehr seine Kreise. Das Spiel schien schon sehr früh endgültig entschieden. Dann allerdings nochmals ein Aufbäumen der Gästemannschaft. Innerhalb von fünf  Minuten wurde der Rückstand von 27:21 auf 28:26 in der 52. Minute verkürzt. Vielleicht wäre ja doch noch etwas gegangen….

Doch, es passt  zu dieser Partie, dass nach dieser Aufholjagd wieder alle Dämme zu brechen schienen. Jedenfalls legten die Gastgeberinnen nochmals entscheidend nach  zum am Ende sehr deutlichen 36:28 Erfolg.

Bereits am kommenden Sonntag haben die Mädels des SVA die Chance gegen die HSG Mannheim zu Hause dieses Spiel vergessen zu machen!

 

Es spielten: Elisa Singler, Jule Gruber; Katja Allgaier (2), Jennifer Heinstadt, Ronja Holzmann (1), Jule Wollny (3), Johanna Leenen (2), Lucy Dzialoszynski (11/5), Jasmin Moll (5), Julia Scharff (2), Laura Epple (2).