Erwarteter Sieg und vermeidbare Niederlage

SVA B1w – HSG Freiburg 24:31 ( 10:14)

SVA B1w – SG Schramberg/St. Georgen 33:21 (17:7)

Mit der HSG Freiburg war am vergangenen Samstag der erwartet starke Gegner zu Gast in der Riesenberghalle. Von Beginn an entwickelte sich ein umkämpftes Spiel, bei dem die Freiburger den etwas abgeklärteren Eindruck machten und man den Nachwuchs-Hühnern den großen Respekt vor den Gästen aus dem Breisgau anmerkte. Auch auf den Zuschauerrängen war die Nervosität unser Mädels zu spüren. Bis zum 4:4 konnte der SVA das Spiel noch ausgeglichen gestalten, aber im weiteren Spielverlauf schlichen sich auf Seiten der Gastgeber immer wieder technische Fehler ein und Torchancen ergaben sich meistens nur aus Einzelaktionen. Die HSG hingegen zog ihr Spiel durch und lag zur Halbzeit verdient mit 4 Toren vorn. In den ersten Minuten nach dem Seitenwechsel versuchten unsere Mädels nochmals alles und stemmten sich gegen die drohende Niederlage. Bis auf 13:15 kämpften sie sich heran und man hatte das Gefühl da geht noch was. Aber an diesem Tag standen sich die Nachwuchs-Hühner selber im Weg. Sie konnten nur phasenweise ihr Potential abrufen und Freiburg war einfach die routinierte Mannschaft. Nachdem die HSG auf 13:18 davon zog war das Spiel gelaufen. Auch die zeitweise Umstellung auf eine Manndeckung brachte keine Wende mehr. Der Sieg für die Gäste fiel dann mit 31:24 etwas zu hoch aus, war aber insgesamt verdient.

Am Sonntag war dann die Mannschaft der SG Schramberg/St. Georgen zu Gast und man merkte dem SVA an das die Niederlage vom Vortag noch nicht ganz verdaut war. Es dauerte bis zur 5. Minuten ehe die Nachwuchs-Hühner beim Stande von 1:1 langsam Fahrt aufnahmen. Unsere Mädels erzielten 3 Tore in Folge und konnten den Vorsprung bis zur Halbzeit auf 17:7 ausbauen. Auch in der zweiten Halbzeit ließ der SVA nicht locker und nach einem zwischen-zeitlichen 21:9 war klar wer heute das Spiel gewinnen wird. Der Gegner spielte zwar gut mit, konnte aber unsere Mädels nie in Gefahr bringen. An diesem Tag reichte eine durchschnittliche Leistung zum verdienten Erfolg.

Insgesamt zeigten die beiden Spiele der Nachwuchs-Hühner, dass noch Luft nach oben ist und sich die Mannschaft vor keinem Gegner fürchten muss, wenn sie es versteht ihre Möglichkeiten auszuschöpfen.

Es spielten:

Tor: Tina Dubbins, Sophie Leenen, Jana Scheuch

Feld: Katja Allgaier, Jennifer Dziubale, Jennifer Heinstadt, Mari Kaufmann, Jana Koch,         Lara Krimmel, Ciara Kuntz, Svenja Okle, Deborah Probst, Chiara Schmal, Vivienne Schoch