C1: Erfolg im Spitzenspiel

SV Allensbach – SG Kappelwindeck-Steinbach 29:25 (11:11)

Nach den beiden siegreichen Derbys in Mimmenhausen und in Bodman traf die C1 zum Abschluss der englischen Woche auf den Serienmeister und amtierenden Meister, die SG Kappelwindeck-Steinbach.

Ein echtes Spitzenspiel also und ein handballerischer Leckerbissen, da beide Mannschaften technisch und taktisch sehr gut ausgebildet sind. So war es auch keine Überraschung, dass auf beiden Seiten versucht wurde, die jeweiligen Spielstärken des Gegners zu unterbinden. Und diese Stärken sind auf beiden Seiten bekannt, da sich ein Großteil der Spielerinnen aus den Auswahlmannschaften des SHV sehr gut kennt und auch befreundet ist.
Heike Leenen hatte ihre Mädels taktisch perfekt eingestellt und so gelang es den Gästen, ihre Spielstärke zu unterbinden. Es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, in dem der SVA jeweils vorlegte und die SG immer wieder ausgleichen konnte. Nach gut 8 Spielminuten stand es 5:5.
Dann gelang es den Nachwuchshühnern, sich nach gut 15 Minuten einen drei Tore-Vorsprung zu erspielen – 8:5.
Folgerichtig nahm man auf Seiten der Gäste eine Auszeit. Neu eingestellt und mit mehreren Positionswechseln versehen, gelang es den Steinbacherinnen, nicht nur den Lauf des SVA zu stoppen, sondern, auch unterstützt von Unkonzentriertheiten beim SVA, einen Lauf zu starten. Fünf Tore der Gäste in Folge bedeuteten einen Spielstand nach 21 Spielminuten von 8:10.
Jedoch berappelte sich  das Team von Heike Leenen und stellte sich immer besser auf die Umstellung der Gäste ein und so ging es mit einem 11:11 in die Halbzeit.

Die Gäste kamen nach dieser Pause besser ins Spiel und konnten nach gut 28 Spielminuten wieder einen 2 Tore-Vorsprung herauswerfen (12:14).
Doch dann startete der SV Allensbach durch und glich nicht nur aus, sondern zog auf 18:14 davon. Das Spiel blieb weiter eng und spannend, denn die Gäste verkürzten auf 2 Tore. Wieder war es in dieser Phase des Spiels so, dass ein Tor auf der einen Seite mit einem Tor auf der anderen Seite beantwortet wurde. Auf der Anzeigetafel stand somit nach 38 Spielminuten ein 20:18 für den SVA.
Erneut gelang es den Nachwuchshühnern, durchzustarten und auf 23:18 davonzuziehen. Doch die Gäste blieben dran. Als der SVA nach gut 43 Minuten auf 26:21 erhöhen konnte, nahm die Trainerin der Gastmannschaft, Sarah Daul, eine Auszeit. Mit einer sehr offensiven Deckung versuchte man, das Spiel zu drehen und tatsächlich war dies eine Aufgabe, die den SVA vor Schwierigkeiten stellte und der Vorsprung binnen 2 Minuten auf nur noch 3 Tore schmolz.
Nun nahm der SVA eine Auszeit. Zum einen, um den Lauf der Gäste zu stoppen, zum anderen, um nochmals durchzuatmen und Ruhe in die eigenen Aktionen zu bringen. Knapp 4 Minuten Spielzeit standen noch auf der Uhr. Sollte das Spiel noch kippen? Nein, denn kurz nach der Auszeit konnte man den Vorsprung wieder auf 4 Tore ausbauen. Zwar konnten die Gäste noch einmal auf 3 Tore verkürzen, waren jedoch nun gezwungen, das Tempo zu forcieren, um noch etwas Zählbares mitnehmen zu können. Dem geschuldet schlichen sich kleine technische Fehler ein. Eigentlich dankbar für die Nachwuchshühner, um das Spiel nach Hause zu bringen, doch schloss man sich den technischen Fehlern an. In der letzten Minute schaffte man es dann doch, den Ball in den eigenen Reihen zu halten und mit dem Schlusspunkt zum 29:25 den Deckel auf ein von beiden Seiten tolles und sehr faires Handballspiel zu machen. Dieses Spiel war technisch und taktisch Werbung für den Jugendhandball.

Die Nachwuchshühner konnten in der englischen Woche, die physisch und mental kräftezehrend war, drei Siege und somit 6 Punkte einfahren, sind weiterhin nach sieben Spielen dieser Saison ungeschlagen. Trotz dieser Niederlage kann und wird die SG Kappelwindeck-Steinbach ein gehöriges Wörtchen bei der Vergabe des Meistertitels mitsprechen, die Klasse hierzu hat diese Mannschaft definitiv.

Nach dem Spiel gingen einige Spielerinnen beider Mannschaften zusammen zum Shoppen nach Konstanz. Klasse Aktion, Mädels!

Es spielten: Eva Schroff (Tor), Jane Boos, Sari Dummel, Jasmin Egenhofer, Fiona Hafner, Gina Lippok, Ellen Riemann, Jule Schuster, Emma Thimm, Mara Zierl, Nathalie Zuschlag