Einen Punkt gewonnen, einen Punkt verloren

SG Muggensturm/Kuppenheim – SVA Aw 22:22 (12:9)

An Spannung war die Auswärtspartie der A-Mädels in Muggensturm kaum zu überbieten. Am Ende gab es eine gerecht Punkteteilung, die es nun realistisch einzuordnen gilt. Ein gewonnener Punkt, da die Gäste fast das komplette Spiel in Rückstand waren. Ein verlorener Punkt, da beim Stand von 22:22 und 59:30 gespielten Minuten der SVA in Ballbesitz war und alles in der Hand hatte.

Die A-Mädels starteten wie schon in den Spielen zuvor schlecht in die Partie und gerieten in Rückstand (6:2, 8:4). Grund dafür war vor allem die fehlende Durchschlagskraft im Angriff, dadurch kam die gegnerische 6:0 zu wenig unter Druck. Zudem spielten die Mädels die Angriffe komplett unclever und produzierten zu viele Eigenfehler. Ein weiterer Faktor für den Fehlstart war, dass die Gäste in der Anfangsphase bereits zwei gelbe Karten und drei Hinausstellungen bekamen. Ob diese nun gerechtfertigt waren oder nicht, sei dahingestellt, auf jeden Fall verunsicherte dies die Hintermannschaft. So kam die Mannschaft von Sonja Pannach und Andy Spiegel in der ersten Halbzeit einfach nicht in die Partie.

Zu Beginn der zweiten Hälfte hielten die Gastgeber den SVA immer mit vier Toren auf Distanz (15:11, 17:13). Dann fanden die Nachwuchshühner in der Abwehr inkl. Torhüterin ihre Sicherheit und im Angriff die richtige Auslösehandlung. Gepaart mit einer guten Portion Emotion und Kampfgeist gelang tatsächlich sogar die Führung, 20:21. In der Schlussphase fehlten dann einfach die nötige Cleverness und Ruhe.

Die Erkenntnis des Tages war, dass ein Handballspiel von Beginn an konzentriert angegangen werden muss und 60 Minuten Vollgas braucht. So können sich die A-Mädels über einen Punkt freuen, aber auch einem hinterher trauern. Denn mit einer besseren Leistung wäre mehr drinnen gewesen. Nun hat die Mannschaft drei Wochen Pause und Zeit, die erste Phase der Vorrunde aufzuarbeiten. Mit 7:1 Punkten stehen die Nachwuchshühner weiter auf Tabellenplatz zwei. Am Sonntag, den 15.11., geht es dann um 16:30 Uhr zu Hause weiter gegen den aktuellen Spitzenreiter aus Dornstetten.

Es spielten:
Ellen König, Elisa Singler (Tor); Katja Rothmund, Katja Allgaier, Jennifer Heinstadt, Julia Schuhmacher, Johanna Meyer, Jana Koch, Anna Rösch, Vivienne Paetz, Lisa-Marie Rudolf, Amira Chirico