Dritte weiterhin punktelos

SG Hornberg/Lauterbach/Triberg – SVA 3 27:22 (12:10)

Mit nur neun Spielerinnen reiste die Dritte des SVA zum Tabellendritten, der SG Hornberg/Lauterbach/Triberg und traf dort auf einen voll besetzten Gastgeber. Das alleine war es aber nicht, was den Mädels vom Bodensee in dieser Partie den Sieg kostete. Aber von Anfang an. Die Reise in den Schwarzwald begann für die Mädels schon am Mittag, denn Mama Abelmann hatte die Möglichkeit beim Schopf gepackt und die gesamte Mannschaft – oder eben das, was der aktuelle Kader hergab – in den wunderschönen Schwarzwald, genauer genommen Tennenbronn, eingeladen. Verwöhnt wurden die Mädels und Trainer hier nicht nur mit einem schönen Ausblick und frischer Schwarzwaldluft, sondern auch mit einem vorzüglichen Essen und anschließendem Kaffee. Ein großes Dankschön nochmal an dieser Stelle an dich, Anette!
Gut gelaunt und wohl gestärkt ging es von dort in die Hornberger Halle. Trotz des Mangels an Spielerinnen machten die Mädels sich hochkonzentriert und -motiviert ans Warmmachen. Genauso fokussiert ging es auch in die erste Halbzeit. Positiv gestimmt – weil man gegen gute Gegner immer besser spielt – startete die Dritte in die Partie und konnte sich demnach auch gut präsentieren. Es gestaltete sich eine ausgeglichene erste Hälfte, in welcher die SG zwar immer mal wieder die Nase vorne hatte, sich aber nie ernsthaft absetzen konnte. Die Abwehr der Allensbacherinnen stand souverän und kompakt, was trotzdem durchkam,  wurde von einer sehr guten Carmen Moll im Tor gestoppt. Nur im Angriff lief es teilweise noch zu kopflos. Trotzdem konnte man sich im Spiel halten und ging mit einem knappen Rückstand von 12:10 in die Halbzeitpause.
Auch nach dem Seitenwechsel konnte man weiterhin an die Leistung der 1. Halbzeit anknüpfen. Im Angriff spielte man jetzt auch wieder geduldiger und erarbeitete sich einige schöne Aktionen, wobei vor allem Kira Heinstadt vom Kreis einige Male glänzen konnte. Und dann brach das Spiel der Allensbacherinnen abrupt ein. Hatte man in Minute 41 noch auf 18:16 verkürzt und war damit noch immer im Rennen, folgte eine Phase, in der nichts mehr funktionierte. Im Angriff folgte technischer Fehler auf technischen Fehler, was von den Gastgeberinnen gnadenlos ausgenutzt und in erfolgreiche Tempogegenstöße umgemünzt wurde. Knappe zehn Minuten lang schaffte es die Dritte nicht, sich aus diesem Leistungsloch herauszuholen und erzielte in Folge dessen kein einziges Tor, während die SG weiterhin erfolgreich abschloss. Der Befreiungsschlag in der 51. Minute durch Kira Heinstadt zum 24:17 verlieh der Mannschaft zwar neue Motivation, aber die Partie konnte zu diesem Zeitpunkt schon nicht mehr gewendet werden. Die letzten zehn Minuten entschied die Dritte mit 3:5 zwar für sich, einholen konnten sie den zu großen Vorsprung der Gastgeberinnen aber trotzdem nicht mehr. Die Partie endete 27:22.

Es spielten: Carmen Moll; Clara Li (4), Nina Schöpf, Franziska Ruoff (3/2), Vivien Abelmann (6/4), Kira Heinstadt
(5), Marie Herbert (3), Meike Ulrich (1), Vera Singler.