Deutliche Niederlage bei der SG Schozach/Bottwartal

SG Schozach/ Bottwartal – SV Allensbach II         35:24 (19:11)

Die Größe der Aufgabe des Trainergespanns Leenen/Spiegel war sich die Mannschaft durchaus bewusst und fuhr ins Schwäbische um den Favoriten bestmöglich zu ärgern. Wer jetzt nur auf das Ergebnis schaut, wird sich denken, dass das gründlich schief gegangen ist. doch dem war nicht so.

In den Anfangsminuten war man durchaus auf Augenhöhe mit den Gastgeberinnen. Man schrieb die 14. Spielminute und Jana Koch hatte da gerade den zwischenzeitlichen Ausgleich zum 8:8 erzielt. Danach auf Allensbacher Seite fünf Minuten „Funkstille“. Schozach erhöhte auf 13:8 und die Allensbacher Trainer sahen sich gezwungen bereits die zweite Auszeit zu nehmen. Das zeigte dann auch kurzzeitig Wirkung, denn die in diesem Spiel wirklich gut aufgelegte Lucy Dzialoszynski erzielte schnell hintereinander zwei Tore (13:10). Das Tor zum 14:11 durch Jasmin Moll sollte dann allerdings für längere Zeit das letzte Tor der Gäste sein. Schozach traf dafür umso öfter und baute seine Führung zur deutlichen 19:11 Halbzeitführung aus.

Vor allem die erste bzw. zweite Welle der Gastgeberinnen brach den Gästen das Genick.Gut, man muss an dieser Stelle natürlich auch das mangelhafte Rückzugsverhalten, die überhasteten und meist auch nicht gerade gut gezielten Würfe des SVA bemängeln. Was allerdings positiv zu erwähnen ist, dass sich die Mannschaft zu keinem Zeitpunkt aufgegeben hat, auch wenn das Trainerteam nun munter durchwechselte. „Neidlos anerkennen muss man aber, dass wir das spielerische Niveau von Schozach aktuell nicht haben und wir völlig zu Recht dort stehen, wo wir stehen“, so Trainer Rainer Leenen nach dem Spiel. Trainer Andreas Spiegel fügt hinzu „ein weiteres Jahr in der BWOL wäre für die Entwicklung der Mannschaft nicht gut. Lieber in der Südbadenliga mit neuem Kader einen Neustart versuchen“. Immerhin wurde die zweite Halbzeit „nur“ mit 16:13 verloren. Dass die SG Schozach/Bottwartal verdient am Ende mit 35:24 gewonnen hat steht aber außer Frage.

Es spielten: Corinna Spiegel, Elisa Singler; Madita Holzmann (1), Jana Koch (2), Katja Allgaier (3), Janine Lauth, Ronja Holzmann (2), Jule Wollny (1), Johanna Leenen (1), Lucy Dzialoszynski (6), Jasmin Moll (1), Julia Scharff (1), Laura Epple (5/2), Laura Kayser (1).