Derbysieg der Bw

Am Sonntag traf die Bw im ersten Auswärtsspiel der Saison auf die Mannschaft der HSG Mimmenhausen/Mühlhofen. Anders als im vorherigen Spiel war das gegnerische Team bereits bekannt und man blickte dem Aufeinandertreffen mit eher gemischten Gefühlen, aber dennoch hochmotiviert entgegen. Um 13:00 war Anpfiff im Bildungszentrum Salem. Mit zwei Kreisläufern gelang es dem SVA von Anfang an gut ins Spiel zu kommen und die ersten beiden Tore zum 0:2 konnten erzielt werden. Die ersten Minuten verliefen trotz
der Führung auf Augenhöhe und erst in der 14. Spielminute gelang es dem SVA erstmals, sich mit drei Toren abzusetzen. Die Führung konnte zur Pause hin bis zum 12:17 ausgebaut werden. Dies war einer starken Leistung unserer Torhüterin Inola Kramer sowie einem konstant guten Angriffsspiel zuzuschreiben. Auch Trainer Phillip Scherer zeigte sich mit der Leistung seiner Mannschaft sehr zufrieden: „Die erste Halbzeit war überragend. Da hat einfach alles gepasst. Variabel im Angriff, kämpferisch stark in der Abwehr und eine super
Torhüterleistung.“ Das einzige größere Problem stellte die Verteidigung gut ausgespielter Sperren dar. Dies wollte man im zweiten Durchgang besser machen.         

Der Start aus der Pause gelang dem Team zunächst gut. Allerdings führten Unsicherheiten im Angriff sowie eine teils schwache Abwehrleistung mit wenig Biss dazu, dass die Gastgeberinnen in der 33. Minute noch einmal auf drei Tore herankommen konnten. Ein weiteres Anschließen an die Führung wurde aber durch einen 5:0 Lauf der Allensbacher Mädels unterbunden, durch den man dendie Führung auf acht Tore ausbauen konnte. Nachdem diese dann noch weiter ausgebaut werden konnte, führten Fehler im Angriff und zu viele freie Räume in der Abwehr dazu, dass die HSG Mimmenhausen/Mühlhofen zum Ende auf drei Tore verkürzen konnte. Das Spiel endete mit dem Stand 29:32 für den SVA. Trotz der Tatsache, dass der Sieg deutlicher hätte ausfallen können, war das Niveau über weite Strecken hinweg doch sehr hoch. Phillip Scherer fasst zusammen: „In der zweiten Hälfte haben wir uns ein bisschen ins Ziel gequält. Aber wichtig war, dass die Mannschaft auch in schwierigen Phasen mit zwei verletzen Spielerinnen (Jane Boos und Fiona Hafner) den Kopf nicht verloren hat. Darauf können die Mädels stolz sein.“
Das nächste Spiel der B-Jugend findet am 14.11. in der EWS-Arena in Göppingen statt. Bis dahin hat das Team noch Zeit, sich auf die bisher noch unbekannten Gegnerinnen einzustimmen.

Es spielten:
Inola Kramer, Mara Zierl (5), Sari Dummel, Marlene Scherer (7), Magdalena Volm (1), Ellen Riemann (1), Fiona Hafner (1), Leonie Gerstmann (1), Mona Hildebrand (2), Nathalie Zuschlag (2), Ella Weise (2), Jule Schuster (10), Eva Schroff