B1 weiblich beim Rafting in Tirol

Am Freitag, 16. September machten sich 12 Spielerinnen, das Trainergespann Heike Leenen und Rafael Lier, sowie zwei Eltern auf den Weg zum Teamevent ins Ötztal. Zur Einstimmung auf die bevorstehende BWOL-Saison sollte der Teamgeist mit viel Spaß und mal ohne Handball gefördert werden.

Nach einer über fünfstündigen Anfahrt, für die eigentlich drei bis dreieinhalb Stunden geplant war, traf man im Adventure Camp in Ötz ein. Die urigen Hütten wurden bezogen und der große Hunger wurde beim Mitternachtsgrillen gestillt. Nach einer kurzen Nacht, bei der einige sicherlich von „Werwölfen“ geträumt haben, war am nächsten Morgen um 9.15 Uhr gemeinsames Frühstücken angesagt. Danach zeigten einige ihr Können an der Tischtennisplatte oder es wurde gechillt. Ehe man sich dann um 12.45 Uhr in Richtung Raftbasis in Haiming auf den Weg machte, wurden in einer Teambesprechung die Aufgaben für die kommende Saison abgestimmt. In Haiming angekommen, erwarteten uns bereits unsere zwei Rafter-Gides, die uns alles Notwendige für die bevorstehende 18 KM lange Tour mitteilten. Nachdem alle eingekleidet waren ging es mit dem Bus in Richtung Imst. Hier wurden wir dann bei einer Trockenübung über die wichtigsten Kommandos und Regeln während der Fahrt informiert. Endlich ging es los und wir machten uns mit den zwei Booten, „Raaaft“ genannt, auf den Weg zum Ufer des Inns. Dort angekommen mussten sich alle erst einmal in die Fluten stürzen, um sich an das kalte Wasser zu gewöhnen. „Alle ins Boot und auf Position“, kam das Kommando der Gides und schon waren wir auf dem „reisenden Fluss“ unterwegs. Es war klar das auf dieser Fahrt kein Auge trocken bleiben würde und sich jeder mindestens einmal, manche ungewollt auch mehrmals, im kalten Nass wieder finden würden. Aber keine Stromschnelle oder Frau/Mann über Bord, konnte die beiden Rafts des SVA aus dem Gleichgewicht bringen, die beiden Teams funktionierten hervorragend und alle hatten riesigen Spaß. Wieder an der Raftbasis angekommen ging es gleich unter die heiße Dusche. Anschließend wurde der große Hunger bei einem Barbecue gestillt.

Der folgende Abend stand dann im Zeichen Kommunikation innerhalb der Mannschaft und des Trainerteams. In vielen Gesprächen wurde über positives      und negatives diskutiert. Am nächsten Morgen, die Nacht war wieder kurz, musste   schon wieder gepackt werden. Nach dem Frühstück wurde nochmals das Wochenende reflektiert und wir traten die Heimreise an. Diese war dann von der Fahrzeit im Rahmen und so trafen wir am Sonntag gegen ca. 16:30 Uhr wieder in Allensbach ein.

Fazit: Ein rundum gelungenes Teamevent, bei dem der Spaß und das Miteinander im Vordergrund standen. Wir hoffen alle auf eine positive Wirkung für die kommende Saison und waren uns einig, dass wir im Ötztal nicht zum letzten mal waren.

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