A1-Mädels starten mit 4 Punkten in die Jugendbundesliga

09.09.17 SV Allensbach – JSG Mainz 05/Budenheim  25:19  (13:8)
10.09.17 SV Allensbach – JSG Neckar-Kocher 27:25 (12:14)

Die weibliche A-Jugend des SV Allensbach startete am Wochenende in die Jugendbundesliga-Saison.

Das mit Spannung erwartete erste Spiel fand gegen die JSG Mainz 05 / Budenheim statt.

Die Allensbacherinnen kamen gleich zu Beginn der Partie gut ins Spiel. Mit einer von Anfang an sehr präsenten Abwehrleistung setzten sie die körperlich dominanten Mainzerinnen unter Druck. Die ersten Angriffe konnten so von diesen nicht erfolgreich abgeschlossen werden. Allensbach lag nach 5 Minuten mit 3:0 in Führung. Eine stark spielende Zoe Ludwig im Tor sorgte für perfekt gespielte Tempopässe, die von den Nachwuchshühnern konsequent für Tore genutzt wurden. Erst kurz vor der Halbzeitpause gelang es der FSG, besser ins Spiel zu kommen, nachdem bei Allensbach die Konzentration etwas nachließ. Dies führte jedoch nicht dazu, dass sich die Tordifferenz verringerte. Zur Halbzeit stand es 13:8.

Die zweite Hälfte des Spiels begann kurzzeitig ausgeglichen, danach verfolgte der SVA konsequent das Tempospiel. Die Mainzerinnen scheiterten ein ums andere Mal an Zoe Ludwig. Der Abstand vergrößerte sich zunehmend. In der 42. Minute stand es 20:11. Den Mainzerinnen gelang es nicht, nochmals den Anschluss zu finden. Der SVA konnte die Partie mit 25:19 für sich entscheiden und hat sich so den ersten Erfolg in der Jugendbundesliga gesichert. Spielbericht

Auch in ihrem zweiten Spiel sichert sich die A1 zwei weitere Punkte – mit 27:25 gewinnt der SVA auch gegen die Mannschaft der JSG Neckar-Kocher.

Das waren zwei hart erkämpfte Punkte, die das Team von Sonja Pannach und Claus Ammann sich in diesem Spiel schwerer erarbeiten musste als am Spieltag zuvor gegen die JSG Mainz 05/Budenheim. Die erste Halbzeit gestaltete sich zu Beginn relativ ausgeglichen, keiner Mannschaft gelang es, von Spielbeginn an das Spiel zu bestimmen. Bis zum 4:4 legten die Gäste ein Tor vor und der SVA glich aus. Von da an erspielten sich die Gäste zunehmend mehr Chancen und sie nutzen konsequent die zunehmenden Fehler des SVA aus. Nach zwei Fehlpässen des SVA, die die JSG Neckar-Kocher über zwei Tempogegenstöße sicher verwandelte, lag der SVA mit 4:7 zurück. Anlass für das Trainerteam Pannach/Ammann, eine Auszeit zu nehmen. Mit einem verwandelten 7-Meter gelang es dem SVA, auf 5:7 zu verkürzen. Unbeeindruckt davon spielte die JSG Kocher-Neckar konzentriert ihr Spiel, und nutzte die einfachen Fehler der Gastgeber aus. Über ein 6:9, 7:11 und 9:13 bauten die Gäste ihren Vorsprung bisweilen auf vier Tore aus. Nach dem 9:13 setzte der SVA aber noch ein Zeichen, und verkürzte zur Halbzeit auf 12:14.

In der zweiten Halbzeit wurde von Beginn an deutlich, dass das Team vom Bodensee das Spiel noch nicht verloren gegeben hatte: Hochmotiviert, engagiert und kämpferisch entschlossen kehrten die Spielerinnen des SVA auf das Spielfeld zurück- bis zur 35. Minute hatte man den Halbzeitrückstand zu einem 17:17 Gleichstand gedreht. Lediglich das verletzungsbedingte Ausscheiden von Katja Allgeier brachte die Junghühner ein wenig aus dem Konzept, so dass das Team von Annamaria Ilyes und Tobias Gärttner sich  mit zwei Toren absetzen konnte (17:19, 40. Min.). Das sollte jedoch die einzige Führung bleiben, die sich die JSG Neckar-Kocher in der zweiten Halbzeit erspielen konnte. Während sich die Spielerinnen des SVA immer mehr Anteile am Spiel erarbeiteten , nahmen die Fehlwürfe beim Gegner zu, Konzentration und Kondition ab. Allensbach nutzte seine Chancen, glich zum 19:19 aus, und setzte sich sogar auf ein 23:20 ab. Doch es blieb spannend: Die Gäste glichen neun Minuten vor Spielende zum 23:23 aus, Auszeit Allensbach. Der SVA legte erneut vor und verwandelt in der 53. Minute einen 7-Meter zum 25:23. Die letzten Minuten waren hochspannend, jeder Ball umkämpft. Mit dem unbedingten Willen zum Sieg war es dann der SVA, der die Nerven behielt, und in der letzten Minute mit dem Treffer zum 27:25 den zweiten Sieg klar machte. Spielbericht