Die Seeadler verlieren deutlich beim Tabellenzweiten

TV Herbolzheim – SG Herren 40:26 (19:13)

Ganz schlechtes Wetter gab es am Wochenende für die SG Allensbach/Dettingen-Wallhausen in Herbolzheim. Erst regnete es auf der Hinfahrt, dann hagelte es Gegentore und zum Schluss stand man da wie begossene Pudel. Dabei fing das Spiel recht gut an. Der TV Herbolzheim machte ordentlich Tempo und die Allensbacher hielten dem gut Stand. Immer wenn der TVH traf, konnte man im nächsten Spielzug ausgleichen und wenn der Gastgeber anzog, zog man hinterher. Bis zum 8:8 in der 13. Minute war man also auf Augenhöhe, mit der nächsten Tempoverschärfung des Gastgebers konnten die Gäste aber nicht mithalten. Mit drei Toren in führten die Herbolzheimer 11:8. Durch eigene Leichtsinnsfehler und auch nachteilig ausgefallene Fifty-Fifty-Entscheidungen des Schiedsrichtergespanns lag die SG zur Halbzeit mit sechs Toren hinten. (19:13)

Wer aber jetzt dachte, dass die Gäste sich in der Kabine noch einmal besinnen und mit einer Antwort aufs Spielfeld zurückkommen würde, der wurde ganz schnell eines Besseren belehrt. In zwei Minuten bekamen die Schwarz-Grünen drei Treffer und gaben dabei keine Gegenwehr. Das Trainergespann Lier/Haller entschloss sich daraufhin wiederwillig erst einmal eine Auszeit zu nehmen und die Mannschaft noch einmal wach zu rütteln. Das gelang vorerst gut und die Allensbacher kamen noch einmal auf sechs Tore heran (24:18). Doch es war kein Wille und keine Kraft mehr vorhanden, um gegen die Herbolzheimer Übermacht zu bestehen. Ab der 45. Minute hätten die Gäste das Spielfeld auch verlassen können, denn der Gastgeber traf nach Belieben. Einzig Torwart Kevin Ledig sorgte mit sehenswerten Paraden dafür, dass das Ergebnis nicht noch höher ausfiel. Die Seeadler gingen mit 40:26 ordentlich baden.

Dank dieser Auswärtsniederlage ist die SG Allensbach/Dettingen-Wallhausen nun dort angekommen, wo man nicht hinwollte, auf dem letzten Platz. Welche Schlüsse jeder aus dieser hohen Niederlage zieht, das wird man in den kommenden Partien sehen. Eines ist jedoch gewiss, ab jetzt kann es nur noch nach oben, sicher aber nicht weiter nach unten gehen.

Bilder: Dzialoszynski