Zweite mit „Mords Packung!!!“

SV Allensbach II – HSG St. Leon/Reilingen 19:28 (8:16)

Ja, man muss es so drastisch formulieren, das heutige Spiel unserer Mädels war ein „Rückfall“ in alte Zeiten. Dabei hatte man geglaubt, diese endgültig „hinter sich“ zu haben. Jedenfalls,  Ziel für das heutige Spiel war, durch zwei weitere Punkte dem Abstiegskampf weiter zu entfliehen. Sicher, der Studienbedingte Ausfall ihres Leistungsträgers Lisa Maier war schon eine herbe Hypothek, aber dass man sich so, vor allem in Halbzeit eins, würde „abschlachten“ lassen, das hatte keiner auf der Rechnung!

Die Gäste der HSG St. Leon/Reilingen verstanden es von Anfang an der Heimmannschaft den Zahn zu ziehen. Vor allem ihre recht rustikale Vorgehensweise sowohl in Abwehr als auch im Angriff schmeckte den SVA Mädels überhaupt nicht. Ja, man fand hier einfach keine Einstellung dazu. Katja Allgaier, die bereits nach zehn Spielminuten mit der Zweiten Zweiminutenstrafe bedacht war, zwang das Trainerteam schon zu diesem frühen Zeitpunkt die Abwehr umzustellen. Zu dieser Zeit stand es bereits 2:6 für die Gäste. Die HSG in Halbzeit eins war immer ein bis zwei Schritte schneller als die SVA Abwehr. Mit Ihrer körperlichen Präsenz und ihrem schnellen, dynamischen Spiel setzten sie die Heimmannschaft enorm unter Druck, „pflügten“ sich  „a’la Heißes Messer durch die Butter“ durch die Abwehr des SVA. Kurzum der SVA war ohne „ich will“ einfach Chancenlos. Nachdem die Torhüterinnen des SVA ebenfalls nicht ansatzweise Akzente setzen konnten, war eigentlich schon nach gut 18 Minuten beim Stand von 3:11 „die Messe gelesen“. Hier hatten die Trainer des SVA bereits ihre zweite Auszeit genommen. Wirkung: Fehlanzeige! Bei Halbzeit ein überdeutlicher und auch der Höhe nach verdienter Vorsprung für die Gäste aus Nordbaden (8:16)

Halbzeit zwei sah dann einen SVA, der sich endlich zur Wehr setzte. Schließlich wollte man  nicht mit „fliegenden Fahnen“ untergehen. Ja, zumindest ansatzweise war in der zweiten Halbzeit zu erkennen, warum der SVA auch gegen Mannschaften aus dem oberen Drittel der Tabelle gut ausgesehen hatte. Allerdings, auch bei doppelter Überzahl gelang es der Heimmannschaft nicht, eine entscheidende Ergebnis Korrektur zu erzielen. Im Gegenteil, der HSG gelang es weiterhin nach Belieben Tore zu erzielen. Vielleicht fehlte auf SVA Seite eben auch mal ein „Big Point“, sprich, dass die Torhüter einen Ball hätten „spektakulär wegmachen“ können, das hätte der Mannschaft sicher Auftrieb gegeben und den Anhang des SVA motiviert, eine entsprechende Unterstützung von außen zu geben. Immerhin bleibt fest zu halten, dass, wenn man die Halbzeiten einzeln gewertet hätte,  der SVA die zweite Halbzeit „nur“ mit einem Tor verloren hat. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass die Gäste einen völlig verdienten Auswärtserfolg feiern durften.

Am Samstag nach Ostern haben die SVA Mädels die Gelegenheit sich zu rehabilitieren! Da wollen wir unsere Mädels wieder „richtig Kämpfen“ sehen! Dass sie das können, haben wir in letzter Zeit schon mehrfach gesehen!

Es spielten: Elisa Singler, Co Spiegel; Katja Allgaier (3), Jennifer Heinstadt, Ronja Holzmann (2), Jule Wollny (3), Johanna Leenen, Leonie Scholl, Lucy Dzialoszynski (4), Jasmin Moll (1), Julia Scharff (2/1), Sabrina Schmidt, Laura Epple (2), Laura Kayser (2/1)