TuS Steißlingen 3 – SG Allensbach/Dettingen 33:37 (16:18)

Auf Bezirksklasse Abschiedstournee Allensbach zu Gast in Steißlingen mit guter Leistung.

Am Samstag hieß es für die SG Allensbach/Dettingen zum letzten Mal diese Saison auswärts ran; in Steißlingen lud der TuS zum Auswärtsspiel. Am Anfang war es ein Spiel auf Augenhöhe – Steißlingen ging in Führung und Allensbach glich aus. Zudem verwarfen die Allensbacher viele Bälle auf einen bärenstarken Florian Maier im Tor der TuSsis, der mit Glanzparaden der Allensbacher Sturmriege den Wind aus den Segeln nahm. Allensbach musste sich mehr anstrengen, um einen Sieg nach Hause nehmen zu können. Ab der 20. Minute tat man dies dann auch Allensbach glich aus und eine Minute später ging man das erste Mal in Führung. Mit einem Zwei-Tore-Vorsprung ging Allensbach in die Pause (16:18).

Aus dieser starteten die Seeadler dann furios. Steißlingen hatte zudem den Torwart gewechselt und jetzt fielen die Würfe besser. Benjamin Armbrüster und Christian Mauz mit einem Heber-Doppelpack brachten Allensbach weit in Front. Man pendelte sich auf stete drei Tore Vorsprung ein. Ein letztes Highlight der Partie war die Hereinnahme von der etatmäßigen Nummer 10. Nach langer Verletzungspause gab Mannschaftslegende Jonas Volpert seinen Feldeinstand. Viele Zuspiele auf Volpert waren die Folge, um ihn schnell wieder an das Spiel zu gewöhnen. Nach starker Abwehrleistung lief Volpert den Tempogegenstoß mustergültig, wurde dabei von Dzialoszynski gut an den Kreis angespielt, der Abschluss mit einem klassischen Übersetzer durch die Beine des Torhüters ließen aber die mangelnde Spielpraxis erkennen. Dadurch ließ sich der Bodensee-Maradonna aber nicht entmutigen und gut eine Minute vor Schluss nach Glanz-Zuspiel von Alex Hänsel konnte Volpert dann sein Rückkehrer-Tor erzielen. Wenn die Sirene in der letzten Minute nicht dazwischen gegangen wäre, hätte Volpert sogar einen Doppeltreffer machen können; so blieb es aber beim 33:37 für die Seeadler.

Beste Schützen waren Dzialoszynski mit sechs und Deggelmann, Mauz und Schropp mit jeweils 5 Toren.

Wieder einmal Danke an einen sportmännischen und fairen Gegner, die vollbesetzte gegnerische Fankurve, die stimmungsmäßig alles gab und an die mitgereisten Seeadler-Fans für die Unterstützung.