SVA II spielt nur 30 Minuten mit

SV Allensbach II – HSG Leinfelden-Echterdingen 22:41 (13:15)

Dieses Spiel werden die SVA Fans noch lange in Erinnerung behalten. Wann hat man mal solch einen „kollektiven Blackout“ erleben müssen. Dabei hat es eigentlich gar nicht so schlecht angefangen….

In den Anfangsminuten war die Nervosität auf beiden Seiten spürbar. Beide Mannschaften überboten sich mit Fehlabgaben bzw. technischen Fehlern. Allerdings machten die Gäste zunächst trotz allem weniger Fehler. Interessanterweise lagen die SVA Mädels nach gut sieben Spielminuten mit 4:2 Toren vorne. Wiedergutmachung für das Mittwochsspiel? Nein, die Gäste nahmen eine Auszeit und die zeigte Wirkung. Nach weiteren fünf Spielminuten war das Spiel zu Gunsten der Gäste gekippt und fortan lief der SVA einem mehr oder weniger großen Rückstand hinterher. Festzuhalten bleibt, dass sich Leonie Kunz im Tor unserer Mädels mehrfach auszeichnen konnte und so einen schon in Halbzeit eins sehr großen Rückstand verhinderte. Wie schon in den vergangenen Spielen gesehen, bleibt festzuhalten, dass das Rückzugsverhalten des SVA mehr als mangelhaft war, ja, man muss es so drastisch sagen, die eine oder andere Spielerin schien sich nicht angesprochen zu fühlen, hier entscheidend gegenzuhalten. Noch einmal in der 26. Spielminute hatte man den Anschluss wieder hergestellt (12:13) Das 13:15 zur Halbzeit, zwar verdient für die Gäste, aber es lies hoffen, dass der SVA in Halbzeit zwei das Ruder würde nochmals umdrehen können.

Hatte der SVA noch in Nußloch eine furiose zweite Halbzeit gezeigt, heute gegen die HSG Leinfelden Echterdingen war davon auch nicht ansatzweise etwas zu sehen. Die Abwehr verdiente sich ihren Namen nicht und im Angriff war man einfallslos ja oftmals hilflos und machte es so den Gästen allzu einfach zum Erfolg zu kommen. Folgerichtig hatte man sich in der 48. Spielminute einen zehn Tore Rückstand eingehandelt. Doch es sollte noch schlimmer kommen. Am Ende ein desaströses 22:41 für die Gäste. Auf Seiten des SVA Anhangs war man restlos bedient. Es bedarf sicher sehr viel Aufbauarbeit für das Trainerteam um die Truppe wieder in die richtige Richtung zu bringen.

Die Aufstellung: Elisa Singler, Leonie Kunz; Madita Holzmann, Jana Koch, Luisa Gehringer, Jennifer Heinstadt, Ronja Holzmann (3), Jule Wolny, Chiara Schmal, Johanna Leenen (4), Lucy Dzialoszynski (3), Jasmin Moll (1), Laura Epple (7/3), Laura Kayser (4).