SVA II: Satte Packung bei der HSG St. Leon/Reilingen

HSG St. Leon / Reilingen – SV Allensbach 2 36:20 (14:11)

Nach dem Heimspielauftakt in der vergangenen Woche verliert die Drittligareserve des SV Allensbach auch ihr erstes Auswärtsspiel. Die HSG St. Leon / Reilingen zeigte sich dabei deutlich abgezockter und nutzte die Fehler des SVA vor allem in der zweiten Halbzeit gnadenlos aus.

Nach einer langen Anfahrt mit vielen Staus und einem verzögerten Spielstart gingen die Mädels der zweiten Mannschaft des SV Allensbach mit einer „Jetzt erst recht!“-Einstellung in die Partie und erzielten auch gleich den ersten Treffer. Doch die Gastgeberinnen hatten die richtige Antwort parat und so entwickelte sich bis zum 5:5 in der 8. Minute eine ausgeglichene Partie. Dann liess die Mannschaft des Trainergespanns Leenen/Spiegel die Zügel in der Abwehr etwas schleifen und fand im Angriff nicht mehr die richtigen Mittel, sodass sich St. Leon / Reilingen auf vier Tore absetzen konnte (9:5). Dieser Abstand hatte vorerst Bestand. Die Defensive fand in der Folgezeit  besser ins Spiel dadurch konnten sich die Allensbacherinnen auch einige Bälle erkämpfen. Vor allem im Angriff fehlte den Mädels vom Bodensee aber einfach die Durchschlagskraft an diesem Sonntagnachmittag.

Die zweite Hälfte begann dann sehr gut mit einem schnellen Tor durch Katja Allgaier. Unmittelbar danach erkämpften sich die Gäste den Ball in der Defensive, doch durch einen Fehler im Aufbauspiel stand es nicht 14:13, sondern 15:12. Der SVA steckte nicht auf und kam noch zweimal auf zwei Tore heran, beim 17:15 sogar in Unterzahl (36. Min.) – doch dann kam der grosse Bruch im Spiel. Die HSG erzielte drei Treffer in Folge, das Trainergespann der Gäste nahm die erste Auszeit in Hälfte Zwei und versuchte seine Spielerinnen wieder in die Spur zu bringen. Das misslang gründlich, denn nur zwei Minuten und drei Tore der Gastgeberinnen später gab es die nächsten kurze Pause beim Stand von 23:15. Und es sollte noch schlimmer kommen. Innerhalb von nur sechs Spielminuten handelte sich der SVA 11 Gegentore ein, ohne selbst einen Treffer erzielt zu haben (42.Minute 28:15). Das Spiel war entschieden! Egal welche Formation auf dem Feld stand, die Allensbacherinnen fanden keinen Zugriff mehr auf die Partie und vor allem die beste Torschützen von St. Leon Annika Rimpf (11 Tore). Am Ende stand eine deutliche 36:20-Niederlage zu buche.

Bis zum 17:15 war der SVA auf Tuchfühlung und die Zuschauer konnten nicht von einem so deutlichen Heimsieg der HSG ausgehen. In der Trainingswoche gilt es nun die Gründe für den Einbruch zu analysieren und daraus zu lernen. Am kommenden Sonntag um 16.30 Uhr gastiert  mit der Bundesligareserve von FA Göppingen einer der Aufsteiger in der Riesenberghalle.

Es spielten:

Corinna Spiegel, Leonie Kuntz (Tor); Madita Holzmann (2), Jana Koch (1), Katja Allgaier (2), Jennifer Heinstadt (3), Ronja Holzmann (1), Luisa Gehringer (1), Chiara Schmal, Johanna Leenen (1), Kimberly Gisa (1), Lucy Dzialoszynski (4), Julia Scharff (2), Laura Epple (2).