Seeadler mit Auswärtssieg in Überlingen; TVÜ – SGAD 23:36 (9:19)

Auf geht’s Adler – kämpfen und siegen!

Unsere Männer mussten an diesem Samstag wieder einmal auswärts ran. Die SG hatte ein Stelldichein beim TV in Überlingen in der Kreissporthalle.  Auch wenn die Partie auf dem Papier recht deutlich zu sein schien, ließ man sich davon nicht täuschen und war auf einen hochmotivierten Gegner eingestellt. Man wusste schließlich, dass die Überlinger dem letzten Gegner, der HSG Konstanz III, einen Punkt abgetrotzt hatten und wurde deshalb nicht vom Tabellenplatz getäuscht.

Anfänglich bestätigte sich genau dieser Eindruck. Hochmotiviert verteidigte der Gastgeber sein Tor und traf im Gegenzug das gegnerische. Als es nach sechs Minuten 3:1 für den TV stand, packten die Gäste noch eine Schippe drauf und der SG A/D-Express kam ins Rollen. Innerhalb der nächsten zehn Minuten fightete man sich ins Spiel, warf neun Tore und bekam keines. Jedem Tor der Überlinger schienen zwei der Allensbacher zu folgen und so ging es bis zur Halbzeit (9:19).

Auch nach der Halbzeit riss die Leistung nicht ab. Tor Überlingen, Antwort Allensbach. Dabei überzeugten die Seeadler auch mit dem ein oder anderen spielerischen Kabinettstückchen. Das Trainertrio Lier/Köchling/Haller ließ gut rotieren und jeder Spieler fügte sich gut in das Gesamtkonstrukt ein. Manndeckung, Zeitstrafen – nichts hielt die Adler an dem Abend auf. Das einzige, dass das Spiel doch ein bisschen trübte, war die zunehmende, unnötige Härte auf beiden Seiten. Es gab viele Nickligkeiten, mal auch ein heftigeres Foul und dem zufolge viele Zeitstrafen.  Die Spielweise beider Teams wurde dadurch zwar nicht wirklich beeinflusst, womit das Endergebnis von 23:36 an die SG ging, aber es ist erbaulicher sich nach dem Spiel die Hand zu geben und über ein schönes Spiel zu sprechen, als sich für unsaubere Aktionen entschuldigen zu müssen. Bleibt zu hoffen dass sich der sportsmännische Fairnessgedanke wieder einstellt und in den nächsten Spielen das gute Spiel gespielt wird, dass man gewohnt ist.

Beste Werfer bei Allensbach waren Tim Dzialoszynski und C. Hänsel mit je sieben sowie Jonas Deggelmann mit sechs Treffern. Auffällig war ein weiteres Mal, dass sich die hohe Anzahl an Toren der Seeadler auf viele Leute verteilen.

Bilder: Dzialoszynski