Revanche nicht geglückt!

SV Allensbach II – TSV Wolfschlugen 25:26 (11:11)

Nichts war’s mit einer gelungenen Revanche für das Hinspiel (23:18) !

Der TSV Wolfschlugen war sicher nicht die Übermannschaft die am heutigen, sehr warmen Sonntag, ihre Visitenkarte am See ablieferte. Aber sie waren in den entscheidenden Phasen einfach cleverer und durchsetzungsstärker.

Die Chancen für die Heimmannschaft waren durchaus da, wurden aber mehrfach leichtfertig verspielt. Phasen in denen die Fans geglaubt hatten – jetzt – gab es mehrfach im Spiel, doch immer dann, wenn der SVA mal mit zwei, drei Toren in Führung lag gab man das Spiel durch Unaufmerksamkeiten sowohl im Angriff als auch in der Abwehr wieder aus der Hand. Dabei hatten sich die Gäste in der ersten Halbzeit bereits drei zwei Minutenstrafen eingehandelt und das wäre ja im Normalfall eine prima Gelegenheit sich entsprechend abzusetzen. Diese Möglichkeit blieb aber ungenutzt. Im Gegenteil, Saskia Hiller, heute mit 13 Treffern beste Schützin auf Seiten der Gäste hatte bis zur Pause bereits sieben Treffer erzielt und meist sah da die Abwehr des SVA nicht gerade glücklich aus. All das hätte kompensiert werden können, wenn der Angriff der Gastgeberinnen mehr „drive“ nach vorne entwickelt hätte. Vor allem aus dem Rückraum kam einfach zu wenig. Klar, Wolfschlugen hatte körperliche Vorteile, aber das machen unsere Mädels an einem guten Tag eben durch ihre Schnelligkeit wieder wett. So kam man meist nur über Schlagwürfe aus der Distanz oder über durchaus sehenswerte Anspiele an den Kreis zum Erfolg. Zur Halbzeit ein 11:11, alles war offen.

Den besseren Start in Halbzeit zwei erwischten dann die Gäste. Keine drei Minuten waren gespielt und Wolfschlugen lag mit drei Toren vorne. Im Anschluss daran fanden die SVA Mädels einfach nicht den richtigen Weg um Wolfschlugen so richtig in Bedrängnis zu bringen. Es schien wie verhext, kaum war man wieder dran, dann schlichen sich wieder irgendwelche Fehler auf Seiten des SVA ein, meist Abstimmungsprobleme in der Abwehr, ja, man kann sagen, dass es den Gästen einfach zu leicht gemacht wure ein Gegentor zu erzielen. Jetzt soll man zwar nicht die Leistung der Schiedsrichter kritisieren, aber die Herren Stefan Blumenrode und Steffen Reick hatten an diesem Sonntagnachmittag ein gehöriges Mass zum Ausgang dieses Spiels beigetragen. So z.B. hatte sich der TSV in der 48. Spielminute mal wieder durchgetankt, aber der daraus resultierende Treffer durch Saskia Hiller wurde zwei Meter innerhalb des Wurfkreises stehend erzielt. Nur eine von sehr fragwürdigen Entscheidungen. Letztendlich versäumte es der SVA aber selbst die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen um als Sieger vom Platz zu gehen. Nächstes Spiel dann nach Ostern am 23.04. wiederum ein Heimspiel, dann gegen den VFL Pfullingen.

Es spielten: Elisa Singler, Jule Gruber; Nadja Zogg (5), Ronja Holzmann (2), Selina Röh (6/1), Jule Wollny, Lisa Haab, Johanna Leenen, Lisa Maier (7), Lucy Dzialoszynski, Jasmin Moll (2), Sabrina Schmidt (2), Laura Epple (1)