Niederlage im Pokal, Wiedergutmachung in der Liga

TV Engen – SVA Frauen 3 20:16 (5:8) n.V.

Am vergangenen Freitag traten die Frauen 3 des SV Allensbach im SHV-Pokal Halbfinale beim TV Engen an. Handballerisch sicher kein Leckerbissen, war die Partie aber an Spannung kaum zu überbieten.

Die Dritte trat dezimiert an und hatte dankenswerterweise Verstärkung von den Frauen 4. Diese fügten sich sehr gut in das Kollektiv ein und die Gäste versuchten mit einer offensiveren Abwehr den TVE unter Druck zu setzen. Das klappte überwiegend gut, so musste man in Halbzeit eins nur fünf Gegentreffer hinnehmen. Leider machte sich im Angriff über den kompletten Spielverlauf das fehlende Harz bemerkbar, was reihenweise zu technischen Fehlern und vergebenen Torchancen führte. Doch das soll keine Entschuldigung sein. Gegen den Bezirksligisten lagen die Frauen 3 fast das ganze Spiel in Front und spielten in vielen Szenen einfach nicht clever genug, so auch 20 Sekunden vor Schluss, als man die Gastgeberinnen ungehindert den Ausgleich zum 15:15 erzielen liess. In der Verlängern fehlte dann die Leidenschaft und der Wille dieses Spiel zu gewinnen und der TVE nahm den Schwung und die Atmosphäre in der Halle gerne mit, um ins Finale einzuziehen.

Es spielten:
König, Moll (Tor); Meyer (2), Spiegel (1), Rohr, Egenhofer, Amann, Klaile (5), Fleischmann (1), Schuhmacher (4/2), Herbert (3/1)

 

SVA Frauen 3 – ESV Freiburg 33:23 (15:14)

Vor dem Rückspiel gegen den ESV Freiburg waren sicherlich drei Niederlagen in den Köpfen der Mädels. Die Spiele am Vortag in Engen sowie vor einer Woche in Kenzingen, aber auch die einzige Schlappe im Jahr 2017 bei den „Eisenbahnern“.

Nach einem schnellen 0:2 Rückstand entwickelte sich eine ausgeglichene Partie. Die Hintermannschaft arbeitete gut und es resultierten auch einige Tempogegenstösse daraus. Leider belohnte sich der SVA zu wenig im Positionsangriff dafür. Die letzten zehn Minuten in Halbzeit eins hatten es dann nochmal in sich und die Gastgeberinnen drehten ein 11:13 in eine 15:14-Führung. Auch in der zweiten Hälfte konnte sich bis zum 18:17 keine Mannschaft absetzen. Mehr und mehr fruchtete dann aber die Umstellung der Abwehr. Die Ballgewinnen münzte das Team von Andy Spiegel und Amira Chirico in einfache Tore um. Den Schwung nahmen die Mädels dann endlich auch in den Angriff mit und so setzten sich die Allensbacherinnen bis auf sechs Tore ab (24:18). Das war so etwas wie die Vorentscheidung! Bis zum Ende wurde es sogar noch deutlicher und die Dritte geht mit einem Sieg und als Tabellendritter in die Fasnachtspause.

Es spielten:
König, Moll (Tor); Meyer, Rothmund (1), Spiegel, Amann (2), Schuhmacher (7), Holzmann (6), Klaile (1), Singler (4), Herbert (6), Speierl (6)