Neuzugänge im Kader

SVA – Frauen II

Während die Mannschaft schon wieder schwitzt und sich fleißig auf die zweite Saison in der BW-Oberliga vorbereitet, waren die Offiziellen im Hintergrund auch nicht untätig.

Es galt, durch den studienbedingten Weggang von Selina Röh (wechselt zur SG Heidelsheim/Helmsheim in die BWOL), den Kader sinnvoll zu ergänzen und zeitgleich jungen Spielerinnen den Sprung in die Frauen II zu ermöglichen.

Mit Alina Hiller, Jenny Heinstadt und Julia Scharff ist die gelungen. Alle drei Spielerinnen verstärken den Oberligakader der Frauen II zu neuen Saison.

Alina Hiller, Jahrgang 1997, kommt aus dem Württembergischen. Sie hat zuletzt in der Saison 2015/16 für FrischAuf Göppingen gespielt, war aber auch schon für den VfL Waiblingen in der 3. Liga aktiv. Nach einem Handball – „Sabatical“ in der letzten Saison war der Wunsch nach Hallenluft und Harz an den Händen doch wieder da und Alina schloss sich dem SVA an. „Mit Alina bekommen wir eine sehr flexible Allrounderin in den Kader, die auf nahezu allen Positionen bereits gespielt hat und uns somit noch mehr Variablität verschafft. Sie wird noch ein Weilchen brauchen, bis sie nach ihrer Pause wieder voll im Saft steht, aber das bekommen wir gemeinsam hin“, so Trainerin Babsi Harter.

Jenny Heinstadt, Jahrgang 2000, stammt aus der eigenen Jugend und spielt parallel in der A-Jugend in der Jugendbundesliga. Jenny fühlt sich am Kreis und auf Rückraummitte am wohlsten. Ebenso in der eigenen A-Jugend und in der Frauen II wird Julia Scharff, Jahrgang 1999, spielen. Julia kommt aus der Jugend der JSG Hegau und hat im Aktivenbereich bereits erste Erfahrungen in Rottweil sammeln dürfen. Sie wird nach ihrer schweren Knieverletzung erst im Oktober wieder ins Spielgeschehen eingreifen können, ist aber bereits voll im Aufbautraining.

„Durch die beiden Youngster gehen wir unseren Weg weiter, mit einer extrem jungen und leistungswilligen zweiten Mannschaft den Unterbau unserer Frauen I in der 3. Bundesliga zu sichern. Beide Mädels werden einige Zeit benötigen, um sich an das doch etwas rauere Klima im Aktivenbereich in der Oberliga zu gewöhnen und bestimmt auch nicht von Beginn an die Leistung abrufen, zu der sie in der Lage sind. Dessen sind Babsi und ich uns bewusst, und die Zeit bekommen die jungen Spielerinnen auch. Wir sind dazu da, sie langfristig aufzubauen“, sagt Trainer Rainer Leenen.

Auf dem Foto:

Jenny Heinstadt (links), Alina Hiller

Es fehlt: Julia Scharff