Jung und wild gegen etabliert und routiniert

SV Allensbach II – HSG Mannheim

Diese Woche steht in der Oberliga eine englische Woche auf dem Spielplan. Der Tag der deutschen Einheit wird als Regelspieltag in der Oberliga genutzt, muss man doch irgendwie 26 Spiele je Mannschaft bis Anfang Mai im Kalender unterbringen.

Gegner beim Feiertagsspiel sind die „Flippers“, wie sich die Mannschaft der HSG Mannheim selbst nennt. Die HSG von Trainer Peter Jano ist mit zwei Niederlagen und damit 0:4 Punkten in die Saison gestartet. Einer Niederlage im ersten Heimspiel gegen die HSG Strohgäu folgte am letzten Samstag eine Niederlage beim TSV Heiningen. Mithin zwei Mannschaften, die am Ende der Saison sicherlich im oberen Tabellendrittel landen werden. Insofern sollte man auf Allensbacher Seite diesen beiden Ergebnissen auch nicht allzu viel Aufmerksamkeit widmen.

Dementgegen stehen erfreuliche 4:0 Punkte auf Seiten des SVA Drittliganachwuchses aus den letzten beiden Spielen. Dabei dürfte insbesondere der Auswärtssieg am Samstagabend bei der SG Nussloch für Selbstbewusstsein und gute Stimmung sorgen. Die Mannschaft hat sich nach einem 10:15 Halbzeitrückstand am eigenen Schopf aus dem Schlamassel gezogen und, –für eine solch junge Mannschaft – in beeindruckender Weise gezeigt, zu was man im Kollektiv in der Lage ist, wenn alle dran glauben!

Trainer Andy Spiegel „Mannheim kommt bestimmt mit einem „dicken Hals“ an den Bodensee. Sie werden alles daran setzen, den Saisonstart nicht vollends zu verschlafen und mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln versuchen, die zwei Punkte mit ins Nordbadische zu nehmen. Da müssen wir mit Überzeugung und mit 110% Leistungsbereitschaft dagegenhalten. Aber wir sind sicher, dass unseren Mädels dies vor heimischer Kulisse gelingt“. Sein Trainerkollege Rainer Leenen weiter „mit den Flippers kommt eine routinierte und erfahrene BWOL Mannschaft an den Riesenberg. Sie spielen überwiegend aus einer kompakten 6:0 Abwehr heraus und vertrauen im Angriff auf ihre Wurfgewaltige Rückraumlinke, Nadine Titze. Sie hat auch bei den bisherigen zwei Niederlagen die meisten Mannheimer Tore erzielt. Ihr gilt unser Hauptaugenmerk, aber auch der Rest der Mannschaft kann durchaus attraktiven und sehenswerten Handball spielen“.

Nach ihrem Auslandsaufenthalt ist erstmalig in dieser Saison Laura Kayser wieder im Kader. Sie wird der Mannschaft vor allem in der Abwehr nochmals deutlich mehr Stabilität verleihen. Auch Jule Wollny hat nach einem Kurzeinsatz in Nussloch ihre Verletzung überwunden. Bleiben mit Julia Scharff (Rekonvaleszenz) und Katja Allgaier (Urlaub) noch zwei abwesende Spielerinnen aus dem aktuellen Stammkader.

Anpfiff ist am Mittwoch, 03.10.18 um 16.30 Uhr in der Riesenberghalle in Allensbach.