Ein zu hoher Sieg für den Gegner

In der SBL ging es für die B2w am Sonntag gegen die HSG Freiburg, eine der stärksten Mannschaften der SBL in dieser Saison. Ziel des SVA war es, den klaren Favoriten zu ärgern.
Doch von Spielbeginn an zeigte sich, warum die Gäste in der Tabelle oben, und der SVA unten in der Tabelle stehen: entschlossener im Angriff und kompromisslos in der Abwehr. Schnell waren die Weichen gestellt, und die Gäste konnten einen sicheren Vorsprung herausspielen. Besonders der gute und wurfgewaltige Rückraum der HSG Freiburg bereitete den Gastgeberinnen Probleme. Eine starke Torhüterin gab den Freiburgern auch den nötigen Rückhalt. Am Ende stand eine deutliche 22:42 Niederlage. Eigentlich sollte man unzufrieden und enttäuscht sein, man
sollte meinen, dass die Allensbacherinnen schlecht gespielt hätten. Eigentlich…
Nicht so in diesem Spiel: Die Mannschaft kämpfte von der ersten bis zur letzten Minute, konnte immer wieder gute Bälle in der Abwehr gewinnen und spielte stellenweise gute Angriffe, die mal über schöne Kreisanspiele oder Übergänge von Außen erspielt wurden. Jede Spielerin versuchte, die Vorgaben und das im Training Erlernte umzusetzen. Oft stand der Pfosten oder eine starke
Torfrau im Weg. Bemerkenswert, dass die Mannschaft sich bis zum Ende des Spiels über jeden einzelnen Erfolg gefreut hat, die Truppe auf der Platte  von der Bank laut unterstützt wurde. So kann man zwar von einem verdienten Sieg für Freiburg reden, der aber viel zu hoch ausgefallen ist, denn das Allensbacher Team hat eigentlich gut gespielt.