B2w: Knappe Niederlage, die sich wie ein Sieg anfühlt

„Gesicht zeigen“ hieß es für die B2w im direkten Rückspiel gegen den HSC Radolfzell. Nur 6 Tage
Zeit hatte das Team um Ralf Kaufmann und Janina Schuster, um die ungenügende Leistung im Hinspiel in Radolfzell aufzuarbeiten.
Wichtig war es in dieser Woche, am Mannschaftsgefüge zu arbeiten und den Teamgeist zu stärken.
Es entwickelte sich ein Spiel zweier Mannschaften auf Augenhöhe, in der Abwehr zeigten die Mädels des SVA Einsatz – und konnten dabei aber zu selten die Gegentore verhindern,
zu oft agierten sie zu offensiv in der 3:2:1 Abwehr und waren dadurch anfällig auf der Kreisposition und bei den Einläufern. Im Angriff war es schwer, gegen den körperlich überlegenen Mittelblock in der 6:0 Deckung der Radolfzeller zum Erfolg zu kommen, zudem war die Torhüterin im Radolfzeller Tor sehr gut aufgelegt. So ging es hin und her, und keines der beiden Teams konnte sich entscheidend absetzen. Bis zum Spielende wurde auf beiden Seiten erbittert um jeden Ball gekämpft. Nach 50 Minuten stand auf der Anzeigetafel eine 25:26 Niederlage für den SVA. Eine Niederlage, die man überhaupt nicht mit dem Spiel vor 6 Tagen vergleichen kann: Von der Bank über jede Position auf der Platte kämpfte die Mannschaft zusammen und unterstützte sich gegenseitig, jede Spielerin trug die andere und nie gab eine der Mädels auf. Vor diesem Hintergrund fühlt sich diese Niederlage an wie ein Sieg, denn innerhalb der Mannschaft hat der Teamgeist
gewonnen. Mit diesem Spirit geht es jetzt weiter in die nächsten schweren Spiele; wenn die Truppe so weiter arbeitet und an sich glaubt, haben wir auch wieder 2 Punkte im Gepäck.